20 unbekannte griechische Inseln | reisereporter.de

20 griechische Inseln, die du garantiert nicht kennst

Die griechischen Inseln – wer denkt da nicht als Erstes an Kreta, Santorin, Mykonos und Rhodos? Bei mehr als 3.000 Inseln in Griechenland gibt es allerdings noch einige unentdeckte Schätze. 20 davon stellen wir dir hier vor.

Türkisblaues Meer und Sonnenschein: Auf Amorgos kannst du die Seele baumeln lassen.
Unzählige griechische Inseln bleiben, wie hier auf Amorgos, bis heute vom Massentourismus verschont (Symbolbild).

Foto: imago/Westend61

Warnung: Diese Liste weckt akutes Fernweh und ansteckende Reiselust! ;-)

Limnos

Limnos wird hauptsächlich von Griechen besucht, ist aber mehr als „nur“ eine Urlaubsdestination. Hier wohnen dauerhaft viele Einheimische, die Insel ist also auch außerhalb der Urlaubssaison belebt und fällt nicht gleich in Winterstarre, sobald sich die Touristen wieder verziehen. Im Hafen der Hauptstadt Myrina kannst du Fischer bei der Arbeit beobachten, an der flachen Küste findest du außerdem viele gute Badestrände.



Ikaria

Erinnert ihr euch an die Geschichte von Ikarus, der sich aus Wachs und Federn Flügel bastelte und dann ins Meer stürzte, weil er zu hoch hinaus (aka zu nah an die Sonne) wollte? Der griechischen Mythologie zufolge entstand Ikaria an genau dieser Stelle. Bekannt ist die Insel unter anderem für radioaktive heiße Quellen, die paradoxerweise sehr gesund und für das hohe Lebensalter der Insulaner verantwortlich sein sollen.

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Ammouliani

Die kleine Insel bei der Halkidiki-Halbinsel ist eine erholsame Abwechslung zu den größeren Resorts auf dem Festland. Hier ist die Atmosphäre noch authentisch statt überlaufen und die meisten Urlauber, die an den Sandstränden chillen, sind Griechen.



Ionische Inseln: Was gibt’s außer Korfu?

Meganisi

Die Antwort lautet: Meganisi. Hier leben nur etwas mehr als 1.000 Bewohner in drei Dörfern. Die meisten Besucher kommen als Tagestouristen vom benachbarten (und bekannteren) Lefkada. Wer über Nacht bleibt, kann die vielen Buchten in aller Ruhe erkunden. Kleine Eselsbrücke – mega-nice hier!



Kykladen: Mehr als Santorin und Naxos

Antiparos

Nein, wir haben nichts gegen Paros. Aber Antiparos, das nicht so bekannt ist wie die größere Schwesterinsel, bedient ebenso hübsch die Kykladen-Klischees (weiße Häuser, Windmühlen, pinkfarbene Blumen, Kopfsteingassen) und ist dabei beschaulicher. Ein klarer Fall für einen Platz unter den 20 schönsten griechischen Inseln des „Guardian“. Kleines Schmankerl für alle Tom-Hanks-Fans: Der Schauspieler besitzt ein Haus auf Antiparos. Vielleicht läuft er dir bei deinem Urlaub sogar über den Weg?

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Kythnos

Im August, wenn (hauptsächlich griechische) Touristenhorden die Insel belagern, solltest du lieber nicht nach Kythnos kommen. Außerhalb der Saison kannst du die Traumstrände und Thermalquellen dafür in Ruhe genießen. Oder ein Wassertaxi nach Kolona nehmen, einem schmalen Sandstreifen, der zu einer kleinen Insel führt. In dem azurblauen Meer zu beiden Seiten ankern fast immer Jachten.



Serifos

Die Häuser in der Hauptstadt Chora stapeln sich als weiße Würfel seitlich an einem Berg – das macht sie zu einer der schönsten Städte in Griechenland. In Serifos’ Hafenstadt Livadi ist das Leben noch immer, wie es vor einigen Jahren auf allen griechischen Inseln aussah: ruhig und gleichzeitig gesellig. Wer es noch ruhiger will, legt sich an einen der mehr als 70 Strände, von denen einige nur mit dem Boot erreichbar sind.



Sifnos

Sifnos ist ein Wander- und Foodieparadies. Nicholas Tselementes, der einer der ersten berühmten Köche Griechenlands ist, kommt von der Insel. Und noch immer halten die Bewohner ihr kulinarisches Erbe hoch. Das ist auch ein Grund, warum es auf Sifnos zwar voll werden kann, aber trotzdem eine authentische Atmosphäre herrscht.



Folegandros

Die weniger bekannte Alternative zu Santorin heißt Folegandros: Dramatische Klippen und sanfte Hügel bestimmen die Landschaft, während du in der größten Stadt, der Chora, in den Duft der purpurnen Bougainvillea-Blüten gehüllt, von Platz zu Platz flanierst. Weil auch die Chora auf einer Steilküste thront, gibt’s dazu malerische Aussichten aufs Meer.



Amorgos

Wer im Urlaub nicht nur wandern, sondern auch tauchen möchte, kommt nach Amorgos. Ebenso eindrucksvoll wie anstrengend ist beispielsweise der Aufstieg zum Kloster von Hozoviotissa, das wie ein schmales, weißes Wespennest an der Felsküste im Süden der Insel klebt. Genug Strände, um dich danach abzukühlen, findest du auch.



Koufonisia

Koufonisia oder Koufonissi besteht eigentlich aus drei Inseln, aber nur eine davon ist bewohnt. Bootstouren zu den beiden anderen Inseln, Kato Koufonisi und Keros, lohnen trotzdem: Hier findest du ungestörte Ruhe in der Natur und an malerischen Stränden. Der Vibe von Koufonisia lässt ein bisschen die Hippie-Zeit der 1960er aufleben: Viele Urlauber campen im Sommer ganz entspannt am Strand.



Schinoussa

Wenn für dich der Strand die einzige Attraktion im Urlaub sein sollte, ist Schinoussa deine griechische Insel. Hier gibt es nämlich nicht viel anderes, was dich vom Strand ablenken könnte. Gerade mal 250 Menschen leben auf dem Kykladen-Kleinod, die einzige Siedlung erstreckt sich auf gerade mal einem Kilometer oberhalb des kleinen Hafens. Was du hier erleben kannst? Nichts, außer am Strand zu liegen, oder dorthin zu wandern. Oh, du süßer Müßiggang!



Inselgruppe Dodekanes: Rhodos ist out, jetzt sind diese Inseln angesagt!

Tilos

Die griechischen Inseln sind nicht gerade dafür bekannt, besonders grün und fruchtbar zu sein. Tilos erfüllt diese Kriterien aber am ehesten und ist berühmt für die heimischen Blumen und Vögel. Die sanften Hügel lassen sich entspannt erwandern. Ebenso relaxt geht es in den kleinen Dörfern und an den unentdeckten Stränden zu.

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Chalki

Als einstige Fischerei- und Kaufmannshochburg findest du in Emborio, der größten Stadt und gleichzeitig Hafenstadt von Chalki, noch zahlreiche Villen aus dem 19. Jahrhundert. Hier passt du dich schnell dem langsamen Rhythmus der Insel an, streifst durch verschlafene Gassen oder besichtigst die Burg oberhalb der Ruinen von Horio im Inselinneren.



Patmos

Viele Gläubige pilgern nach Patmos: Hier hat Johannes sein Buch der Offenbarung geschrieben. Oft strömen deshalb ganze Scharen von Besuchern auf die Insel, um die Klöster zu besichtigen oder die Höhle, in der Johannes seine Vision hatte. Jenseits der Klöster findest du aber noch immer entlegene Strände und ländliche Idylle.



Karpathos

Karpathos ist nach Rhodos – vor Kos! – die zweitgrößte Insel der Dodekanes. Trotzdem haben viele Touristen Karpathos noch nicht auf dem Schirm. Vielleicht, weil Pigadia, die größte Stadt der Insel, auf den ersten Blick nicht die schönste ist? Ihr altmodischer Charme wird dich trotzdem verzaubern. Von hier kannst du außerdem Exkursionen zu bescheidenen Resorts und ins schroffe Innland unternehmen.



Telendos

Eigentlich ist Telendos nicht viel mehr als ein Berg, der vor der Küste von Kalymnos aus dem Meer ragt. Von hier aus erreichst du die Insel in zehn Minuten mit dem Boot. Bist du erst mal angekommen, lassen sich deine Möglichkeiten an zwei Händen abzählen: Es gibt drei Strände, sechs Tavernen mit köstlichem Essen und zahlreiche Ruinen.

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Leros

Leros hat alles, was du brauchst – weiß getünchte Dörfer, Höhlen und charmante Unterkünfte –, ohne überlaufen zu sein. Vom Hafen aus erreichst du die Inselhauptstadt Platanos in nur zehn Minuten zu Fuß. Die kleinen Straßen werden von großen Villen gesäumt. Viele davon sind relativ heruntergelebt, aber gerade das macht den bodenständigen Charme der Insel aus.

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Lipsi

Nur 16 Quadratkilometer groß, ist Lipsi der perfekte Ort, um sich in verwunschenen Ecken zu verlieren. Das wusste wohl auch Odysseus, der sich, laut Mythologie, hier von der Nymphe Calypso bezirzen ließ und seine Weiterreise nach Ithaka gleich mal um ein paar Jahre nach hinten verschob. So lange musst du gar nicht bleiben, um den hübschen (und einzigen) Ort und die Strände zu genießen. Einer der schönsten ist Hohlakoura, den du am besten mit dem Boot erreichst – es gibt zwar eine Straße, die ist allerdings recht schwierig zu befahren.



Bei Griechen beliebt: Argosaronische Inseln

Agistri

Du bist sowieso gerade auf Städtereise in Athen? Dann ist Agistri die perfekte Ergänzung für deinen Griechenland-Urlaub. Allerdings nicht im Juli und August, denn dann verbringt gefühlt die ganze Hauptstadt ihre Ferien hier. Kein Wunder, bei dem klaren, blau funkelnden Wasser!

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