Der Taifun „Damrey“ ist der stärktste Tropensturm seit 2011, er traf am Wochenende auf die bei Touristen besonders beliebte Region Nha Trang im Osten Vietnams. Zehntausende Häuser sind dabei zerstört, Fischerboote gesunken und Küsten und Felder verwüstet worden. Mindestens 49 Menschen kamen ums Leben, einige werden noch vermisst, Dutzende wurden verletzt. 

Noch immer wird das südostasiatische Land durch starke Regenfälle weiter belastet. Einige Regionen, auch im Inneren und weiter im Süden, standen laut Behörden bis zu 1,50 Meter unter Wasser. Entspannung ist nicht in Sicht.

Das könnte auch Asien-Urlauber betreffen, die in die entsprechenden Gegenden reisen wollten. Das Auswärtige Amt rät: „Reisende werden gebeten, die Wetterlage zu beobachten und den Anweisungen lokaler Behörden Folge zu leisten.“

Auch US-Präsident Donald Trump ist betroffen. Der soll am Mittwoch zum Asia-Pacific-Economic-Cooperation (APEC)-Gipfel im zentralvietnamesischen Da Nang eintreffen, um über eine Freihandelszone im pazifischen Raum einzurichten.