Der Ayers Rock ist für Touris bald tabu | reisereporter.de

Der Ayers Rock in Australien ist für Touris bald tabu

Schon seit Jahren fordern es die Aborigines, jetzt kommt die Verwaltung des Uluru-Kata-Tjuta-Nationalparks den Forderungen der Ureinwohner nach: Der Uluru (der auch als Ayers Rock bekannte Koloss) wird bald für Touristen gesperrt.

Ayers Rocks in Australien.
Der Ayers Rock, ein 350 Meter hoher Inselberg in der zentralaustralischen Wüste.

Foto: pixabay.com/walesjacqueline

Du kennst diesen riesigen roten Koloss im australischen Outback garantiert. Hunderttausende Touristen lockt der für die Aborigines heilige Monolith jedes Jahr an. Viele kommen, um den Berg zu besteigen. Doch damit ist ab dem 26. Oktober 2019 Schluss.

Das hat die zwölfköpfige Leitung des Uluru-Kata-Tjuta-Nationalparks (zu der acht Vertreter der Aborigines gehören) jetzt beschlossen. Es sei vor allem „die Korrektur eines historischen Unrechts“, sagt David Ross, Direktor des Central Land Councils, gegenüber der australischen Tageszeitung „The Sydney Morning Herald“.

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Andere Worte findet Sammy Wilson, der Vorsitzende der Behörde und selbst ein Aborigine. Laut „The Sydney Morning Herald“ sagt er: „Das ist ein heiliger Ort, kein Themenpark wie Disneyland.“ Jahrelang hätten sich die einheimischen Aborigines gefühlt, als hätten sie „eine Waffe am Kopf“, damit der Ayers Rock für Touristen geöffnet bleibt.

Das ist ein heiliger Ort, kein Themenpark wie Disneyland.

Sammy Wilson, Aborigine

Er findet, dass sie damit nicht den Tourismus stoppen, sondern nur diese Aktivität, das Klettern. Denn: Touristen seien nach wie vor willkommen. 

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