Die Städte Bremen, Hannover, Braunschweig, Göttingen, Wolfsburg, Hamburg und Kiel können aktuell mit dem Fernverkehr nicht oder nur unplanmäßig erreicht werden. Wie die Deutsche Bahn mitteilt, sei „noch nicht abzusehen, wann diese Strecken wieder voll befahrbar sind“. Auch am Sonntagabend (21 Uhr) bestätigt die Bahn, dass es „aktuell weitreichende Einschränkungen im Bahnverkehr“ gibt.

Update 13.40 Uhr: Die Städte Bremen, Hamburg, Kiel, Hannover und Berlin sollen laut Bahn erst am Montag wieder erreichbar sein.

Update 21.05 Uhr: Die Verbindungen Dortmund - Bremen -Hamburg, Hamburg - Berlin, Hamburg - Westerland, Hamburg - Kiel, Hamburg - Lübeck - Puttgarden, Hamburg - Rostock - Stralsund, Berlin - Stralsund sollen auch am Montag weiterhin ausfallen.

Bahn warnt wegen Sturmtief „Herwart“ vor Reise-Antritt

Auf ihrer Website warnt die Deutsche Bahn vor einem Reise-Antritt: „Bitte treten Sie ihre Reise auf den betroffenen Strecken derzeit nicht an. Wir informieren Sie, sobald wir einen Reiseantritt wieder empfehlen können. Auch außerhalb der direkt betroffenen Gebiete kann es zu Auswirkungen auf den Bahnbetrieb kommen.“

Die aktuellen Informationen gibt es bei der Bahn auf www.bahn.de/aktuell, in der DB-App unter unter der inzwischen eingerichteten und kostenfreien Sonderhotline 08000-996633.

Diese Strecken sind wegen des Sturmtiefs „Herwart“ aktuell gesperrt:

  • Bremen - Hannover
  • Bremen - Norddeich
  • Dortmund –- Bremen - Hamburg
  • Hamburg - Westerland
  • Hamburg –- Kiel
  • Hamburg -– Lübeck - Puttgarden
  • Hamburg - Rostock - Stralsund
  • Hamburg - Berlin
  • Berlin - Stralsund
  • Diese Strecken bleiben auch am Montag gesperrt:

  • Dortmund - Bremen - Hamburg
  • Hamburg - Berlin
  • Hamburg - Westerland
  • Hamburg - Kiel
  • Hamburg - Lübeck - Puttgarden
  • Hamburg - Rostock - Stralsund
  • Berlin - Stralsund

Ab Montag (30. Oktober, 14 Uhr) sollten folgenden Verbindungen wieder planmäßig fahren:

  • Hannover - Bremen - Norddeich
  • Hannover - Berlin

Was kann ich tun, wenn ich am Bahnhof gestrandet bin?

Die Deutsche Bahn rät ihren Fahrgästen, die ihr Reiseziel heute nicht mehr erreichen können, in einem Hotel zu übernachten. Die Kosten „in angemessener Höhe“ werden über das Fahrgastrechteformular rückerstattet. Alternativ kannst du pro Fahrscheine eine Taxifahrt in Höhe von 80 Euro erhalten – dafür musst du aber mit der DB Information vor Ort sprechen.

Was passiert mit dem Zugticket?

Wenn die Strecke von den Sturmschäden betroffen ist, behalten alle Tickets für den Fernverkehr (Sparpreis, Flexpreis) ihre Gültigkeit. Die Bahn-Fahrkarten können kostenfrei storniert oder (nachdem alle Sturmfolgen behoben sind) innerhalb einer Woche flexibel genutzt werden.

Wer von der Reise zurücktreten will, kann das ohne Gebühr zurückgeben. Dafür muss dieses Fahrgastrechteformular ausgefüllt werden. Aber: Tickets, die nicht online gekauft wurden, können nur in einem DB-Reisezentrum zurückgegeben werden.

Sitzplatzreservierungen können ebenfalls kostenlos umgetauscht werden.