Sturm „Herwart“ wütet über Deutschland | reisereporter.de

Sturm „Herwart“ wütet im Norden, Hamburg unter Wasser

Es ist der zweite große Sturm in diesem Monat: Nach „Xavier“ wütet aktuell Sturmtief „Herwart“ über Nord- und Ostdeutschland. In Hamburg stehen Straßen unter Wasser, die Feuerwehr in Berlin hat den Ausnahmezustand verhängt, der Bahnverkehr ist eingestellt.

Sturmflut dank Sturmtief „Herwart“: Der Fischmarkt in Hamburg steht unter Wasser.
Sturmflut dank Sturmtief „Herwart“: Der Fischmarkt in Hamburg steht unter Wasser.

Foto: privat

Sturmtief „Herwart“ fegt über den Norden und Osten Deutschlands. Aufgrund von schweren Orkanböen und Starkregen ist die Feuerwehr im Dauereinsatz – allein in Hamburg waren es bisher mehr als 500 Einsätze. In Berlin hat die Feuerwehr sogar den Ausnahmezustand verhängt, alle Feuerwehrmänner sind seit dem Morgen in Alarmbereitschaft.

„Herwart“ sorgt für Hochwasser in Hamburg

Das Bundesamt für Seeschifffahrt warnte am frühen Sonntagmorgen vor einer schweren Sturmflut an der Nordseeküste.

Im Hamburger Hafen ist am Sonntagmorgen die Elbe bereits über das Ufer getreten, die Elbchaussee und der Hamburger Fischmarkt stehen unter Wasser. In der Hansestadt bereitet man sich aktuell auf einen Sturmflut vor.

 

„Herwart“ entwurzelt Bäume, Bahn stellt Fernverkehr im Norden ein

In Hamburg, Brandenburg, Berlin und an der Nord- und Ostseeküste wurden Bäume entwurzelt und fielen auf Bahngleise. Der Nah- und Fernverkehr ist massiv beeinträchtigt, einige Strecken mussten gesperrt werden.

Am Sonntagmorgen teilte die Deutsche Bahn schließlich mit, dass der Bahnverkehr „aus Sicherheitsgründen“ in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen eingestellt worden sei. Dort fahren aktuell keine Fern- und Regionalzüge.

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