Die neuen Gepäckbestimmungen von Ryanair waren umfassend:

  • Maximalgewicht für Gepäckstücke: 20 Kilogramm (vorher: 15 Kilogramm)
  • Kosten für ein aufgegebenes Gepäckstück: 25 Euro (vorher: 35 Euro)
  • Nur Priority-Boarding-Kunden dürfen zwei Handgepäckstücke mit an Bord nehmen
  • Anderen Passagieren ist ein Handgepäck (das kleinere) an Bord erlaubt, Rollkoffer nur im Frachtraum (kostenlos)

Doch diese Regelung wird erst am 15. Januar (statt wie ursprünglich angekündigt zum 1. November) gültig. „Wir werden die Einführung unserer neuen Gepäcksbestimmungen verschieben, um unseren Kunden die Möglichkeit zu bieten, mit den neuen Richtlinien vertraut zu werden“, erklärt Kenny Jacobs, Chief Marketing Officer von Ryanair, in einer Mitteilung.

Mit der Änderung sollen mehr Kunden dazu bewegt werden, ihr Gepäck aufzugeben. Ryanair hatte sich beschwert, dass gerade Familien einen Trick anwenden würden, um die Gebühren zu sparen. Airline-Finanzchef Neil Sorahan fühlt sich von den Passagieren „verarscht“.Er habe Zweijährige gesehen, die eine Tasche bis zum Flughafen schleppen, weil die Leute die Vorteile nutzen wollten.

Die neuen Gepäckbestimmungen würden das Unternehmen laut eigenen Angaben 50 Millionen Euro im Jahr kosten.