Der Flughafen Keflavik in Reykjavik hat mit Air Berlin offensichtlich eine Rechnung offen – im wahrsten Sinne... 

Weil die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin offene Rechnungen nicht beglichen haben soll, sitzt ein Airbus A320 seit Freitag auf dem Airport in Reykjavik fest.

Flughafen behauptet: Air Berlin hat Flughafen-Gebühren nicht bezahlt

Dabei soll es sich um Flughafengebühren handeln, die noch vor der Insolvenzerklärung im August fällig waren, zitiert „airlive.net“ den Flughafen-Betreiber Isavia. Deshalb erteile der Airport keine Starterlaubnis.

Während Air Berlin gegenüber zahlreichen Medien von „rechtswidrigem Handeln“ spricht und betont, alle Rechnungen vor der Insolvenzmeldung seien bezahlt worden, meldet sich auch die Isavia erneut zu Wort.

Air Berlin sagt: Alle Rechnungen wurden bezahlt

In einer schriftlichen Mitteilung heißt es: „Unsere Maßnahmen sind nach isländischem Recht legal. Deutsches Recht wird in Island nicht angewendet.“

Weiter heißt es: „Wir wollen betonen, dass diese Maßnahmen nur auf dieses eine Flugzeug angewendet werden. Weitere Flugzeuge werden davon nicht betroffen sein.“

Die gute Nachricht: Die Passagiere wurden noch am Freitag mit anderen Maschinen aus dem Land geflogen.