Bahn: Neuer Fahrplan, höhere Preise | reisereporter.de

Deutsche Bahn: Neuer Fahrplan, neue Preiserhöhung

Die Deutsche Bahn hat ihren neuen Fahrplan vorgestellt. Zusammengefasst: Die Bahn wird schneller – und teurer. Bis zu 13,6 Prozent mehr wird bald für ein Ticket verlangt. Der reisereporter fasst zusammen.

Ein ICE rollt in einen Bahnhof ein. (Symbolbild)
Ein ICE rollt in einen Bahnhof ein. (Symbolbild)

Foto: imago/Rüdiger Wölk

Vorab: Die Bahn nennt das „die größte Angebotsverbesserung in der Geschichte der Deutschen Bahn“. So erklärt Birgit Bohle, Vorstandsvorsitzende DB Fernverkehr, in einer schriftlichen Mitteilung: „Diese Angebotsverbesserung bedeutet einen Quantensprung im innerdeutschen Fernverkehr“...

Deutsche Bahn erhöht Fahrtkarten-Preise

Ab dem 10. Dezember ist der neue Fahrplan gültig – und alle Angebote werden im Durchschnitt um 0,9 Prozent teurer. Flexpreis-Tickets (zweite Klasse) werden durchschnittlich 1,9 Prozent teurer, in der ersten Klasse sind es dann schon 2,9 Prozent.


Dabei variiert die Preiserhöhung je nach Strecke und Region stark: Der Flexpreis in der zweiten Klasse kann da auch schnell um bis zu 3,5 Prozent ansteigen. Auf der Strecke Hamburg-Berlin sind es 2,5 Prozent – hier kostet das Flexticket statt 79 Euro künftig 81 Euro. Und die neue ICE-Strecke München-Berlin soll ab dem 10. Dezember 150 Euro kosten, das entspricht einer Erhöhung von 13,6 Prozent.

Die BahnCard 25 und 50 werden nicht teurer, dafür aber die BahnCard 100 (1,9 Prozent mehr).

Die Bahn wird teurer – aber auch schneller

Mit der Fertigstellung der Schnellfahrstrecke Berlin-München braucht man künftig beispielsweise zwei Stunden weniger.

Laut Bahn sollen auf der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke 35 ICE-Züge pro Tag fahren, die mit bis zu 300 Stundenkilometern unterwegs sind (sie brauchen vier Stunden und 30 Minuten) und eben die sogenannten „ICE Sprinter-Züge“, die die Strecke in unter vier Stunden schaffen.

„Wir rechnen mit einer Verdopplung unserer Fahrgastzahlen zwischen Berlin und München auf 3,6 Millionen Reisende im Jahr“, erklärt Birgit Bohle von der DB dazu stolz.

Darüber hinaus soll auch die Verbidung Frankfurt/Main nach Wien 25 Minuten schneller werden. 

Weitere Neuerungen bei der Deutschen Bahn

Zu dieser neuen Strecke gibt's einige Änderungen. So soll es ab dem 10. Dezember zwischen Berlin und Frankfurt 35 Prozent mehr direkte ICE-Verbindungen geben.

Erfurt soll ab Dezember zum „neuen Drehkreuz im mitteldeutschen Zugverkehr“ werden. 80 ICEs sollen täglich halten.

Und: Nach fast einem Jahr Probe-Betrieb nimmt der ICE 4 den Regelbetrieb auf. Ab dem 10. Dezember sollen fünf ICE 4 zwischen Hamburg und Stuttgart sowie Hamburg und München fahren.

Im vergangenen Jahr wurden die Preise im Fernverkehr um 1,3 Prozent erhöht, der Flexpreis wurde um 1,9 Prozent angehoben.

Kommentare
Erhalte täglich Reisegeschichten, folge uns auf Facebook:
#Trending
Zur
Startseite