Was war passiert? Knapp 25 Minuten nach dem Start aus Perth (Australien) fiel plötzlich der Druck in der Kabine des Airbus A320. Wie in einem solchen Fall üblich, fielen die Sauerstoffmasken herunter, der Pilot ging in den Sinkflug. Das ist die Standard-Vorgehensweise bei einem solchen Zwischenfall.

Nicht zum Standard hingegen gehörte offensichtlich die Crew dieser Maschine. Denn: Laut den Passagieren fingen die Flugbegleiterinnen an zu schreien. „Emergency, emergency“ („Notfall, Notfall“) etwa.

Die 145 Passagiere der Maschine mussten die Absturz-Haltung einnehmen. Dann kam von der Crew keine Info mehr. Vielmehr brach sie in Panik aus, eine Stewardess fing sogar an zu weinen.

Die Folge: Eine Massenpanik im Flugzeug

„Da war keine Panik, bevor die Crew in Panik ausgebrochen ist“, erklärt Passagier Mark Bailay später gegen über einem lokalen Fernsehsender. „Wir haben angefangen, uns alle gegenseitig von einander zu verabschieden“, erzählen andere Passagiere laut „CNBC“.

Doch wenigstens der Pilot behielt die Kontrolle. Er brachte das Flugzeug von 10.000 Meter auf 3.000 Meter runter, drehte dabei ab – und flog zurück nach Perth, statt weiter in Richtung Bali. Nach 30 Minuten Todesangst an Bord seiner Maschine landete er den Airbus sicher.

Fluggesellschaft Air Asia entschuldigt sich

Air Asia betont indes, dass „die Sicherheit der Passagiere und der Crew“ oberste Priorität habe. Die Fluggesellschaft weiter: „Air Asia entschuldigt sich bei den Passagieren für die entstandenen Unannehmlichkeiten.“