Plötzlich in Paris: Er schlief im Flixbus ein | reisereporter.de

Er schlief im Flixbus ein – und wachte in Paris auf...

Ein Paris-Trip ist ohne Frage ein Highlight. Blöd nur, wenn Du gar nicht in die Stadt der Liebe fahren wolltest. So wie Sebastian Quillmann. Er schlief nämlich im Flixbus ein – und wachte plötzlich in Paris auf. Dem reisereporter hat er seine unglaubliche Geschichte erzählt.

Sebastian Quillmann (34) schlief im Flixbus ein – und wachte in Paris auf.
Sebastian Quillmann (34) schlief im Flixbus ein – und wachte in Paris auf. (Fotomontage)

Foto: imago/Waldmüller, privat (Fotomontage)

Sebastian (34) ist Chefredakteur des Magazins „Der Hund“ und war in dieser Rolle am Donnerstag auf der Frankfurter Buchmesse. Seine Mission: Stände abklappern, herausfinden, was da so an neuen Hunde-Büchern auf den Markt kommt, welches Buch ein Thema für sein Magazin sein kann.

Um „für den Verlag günstig“ hin und herzufahren, hatte er sich für ein Flixbus-Ticket entschieden. „Weil es eine kurzfristige Idee war, konnte ich nur noch eine Verbindung buchen, bei der ich in Kaiserslautern umsteigen muss“, erzählt Sebastian dem reisereporter.

Er schlief ein und verpasste den Umstieg

Also stieg er am späten Abend in den Flixbus – und schlief ein. Sebastian: „Nach zwei Stunden Busfahrt war ich tief im Land der Träume.“ So wachte er erst am Morgen auf. Statt in Augsburg kurz vor Paris.

„Ich war perplex“, erinnert sich Sebastian. Und deshalb teilte er den unfassbaren Moment mit seinen Freunden auf Facebook.

Die reagierten unterhalten: Von Bar-Tipps bis zur Forderung „Bring uns wenigstens Baguettes mit“ war fast alles dabei.

Schließlich steigt Sebastian am Busbahnhof Bercy, etwa 9 Kilometer vom Eiffelturm entfernt, aus dem Flixbus. „Zu allererst kam ich mir vor wie im falschen Film“, so Sebastian zum reisereporter.

Während er seine Freunde mit zahlreichen Fotos (siehe unten) auf Facebook auf dem Laufenden hielt, rief er seine Freundin an und schrieb seinem Chef. Sebastian lachend: „Mein Chef antwortete nur ‚Willst du mich verarschen?‘. Eine erwartbare Reaktion...“

Das war wie in Deutschland: Es spricht niemand schlechter Englisch, als die Mitarbeiter der Bahn...

Nach einem Frühstück („Das war das Beste an diesem Morgen!“) und einer recht hilflosen Zick-Zack-Fahrt durch Paris vom Busbahnhof zum Nordbahnhof zum Ostbahnhof („Das war wie in Deutschland: Es spricht niemand schlechter Englisch, als die Mitarbeiter der Bahn“) ging es für Sebastian dann endlich zurück nach Augsburg, ans eigentliche Ziel.

„Paris ist schön“, findet Sebastian. „Aber nur, wenn man auch hin will...“

 

Sebastians unfreiwilliger Paris-Trip in Bildern
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