Eine Auffangstation für Schwimmtiere – eine verrückte und irgendwie auch liebenswerte Idee, die nach der Sommersaison entstanden ist. Denn tausende aufblasbare Schwimmspielzeuge, im Urlaub heiß geliebt, danach aber als überflüssig betrachtet, wurden an Urlaubsorten auf der ganzen Welt zurückgelassen. Das Leben als aufblasbarer Flamingo, künstliches Einhorn, Pizzasstück, Doughnut oder Palme ist nicht leicht...

Von den Briten etwa nehmen laut einer Umfrage nur 28 Prozent ihr Schwimmtier wieder mit nach Hause. Dabei haben sie im Durchschnitt etwa sechs Stunden und 52 Minuten mit ihm verbracht.

 

Aufblasbare Badespielzeuge treiben in einem Pool.
Tausende aufblasbare Badespielzeuge sind auf Mallorca zurückgelassen worden. Foto: Hotels.com

Für die zurückgelassenen Spielzeuge gibt es jetzt auf Mallorca eine „Auffangstation“. Im Hotel „Hipotels Gran Playa de Palma“ können Gäste die Tiere adoptieren. Die Station wurde von „Hotels.com“ eröffnet.

„Aufblasbare Poolspielzeuge sollten nicht nur für den Sommer sein. Deshalb haben wir das Adoptionsprogramm ins Leben gerufen“, sagt Vizepräsidentin Isabelle Pinson. Wer ein Zimmer in dem Hotel bucht, darf sich eins der Spielzeuge aussuchen und mit nach Hause nehmen.

Von den Dingen, die im Urlaub am häufigsten zurückgelassen werden, stehen aufblasbare Schwimmtiere an zweiter Stelle. Noch öfter lassen Menschen Sonnencreme in der Unterkunft liegen. Auf Platz drei folgen Sonnenbrillen. Auch häufig zurückgelassen werden Toilettenartikel, Zeitschriften, After-Sun-Creme, Bücher, Schnorchel, T-Shirts und Handtücher.