Welttourismustag 2017: Reise-Zukunft | reisereporter.de

Welttourismustag: Die Reisen(den) der Zukunft


Wie entwickelt sich das Reisen in den kommenden Jahren? Warum und wie werden wir in Zukunft reisen? Ein Blick auf die Generation Y und Z (oder: Die „Jugend von heute“) könnte es verraten.

Mädchen mit „Keep Exploring“-Flagge an einem Canyon.
Reisen als Statussymbol: Die Generation Y erkundet die Welt – und teilt es online mit anderen. (Symbolbild)

Foto: Justin Luebke

Wer wissen will, was die Zukunft des Reisens für uns bereithält, sollte sich die kommende Generation der Touristen anschauen. Genau das macht der aktuelle „Generation Global Report 2018“.

Der reisereporter fasst die spannendsten Ergebnisse zusammen:

Zuhause: Die Welt

Die „Generation Global“ definiert sich nicht mehr als Deutsche, Spanier oder Schweden, sondern als Weltbürger. Es ist schließlich nicht wichtig, wo wir herkommen, sondern ob wir dieselben Interessen haben. Eine der größten Interessen – und Grund für dieses neue „Weltbürgertum“ – ist das Reisen.

Immerhin bereisen wir mit einer Selbstverständlichkeit jeden Winkel des Globus’, von der unsere Großeltern nur träumen konnten. Mit Anfang 20 haben wir oft schon mehr gesehen, als Oma und Opa in ihrem ganzen Leben.

Reisen ist also nicht nur Urlaub oder Fortbewegung, sondern ein Lebensstil. Genauso wie die Lust, Neues zu entdecken.

Reisen als Statussymbol

Und: Reisen sind ein Statussymbol. Denn Erlebnisse sind der Generation Y wichtiger als Besitz, lautet eine weitere Erkenntnis. Man könnte sagen, Reisen sind die neuen Luxusschlitten. Willkommen in der Ära des Postmaterialismus!

Die Tourismusindustrie muss also scheinbar keine Zukunftsängste haben. Besonders, wenn sie auf die Wünsche der neuen Generation von Touristen hört. Dazu gehören auch Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit, die vermehrt unser Handeln und unsere Entscheidungen prägen – auch bei Reisen.

Digital mobil, bewusst offline

Dem Bericht zufolge gibt es auf der Welt mehr Smartphones in Benutzung als Zahnbürsten. Unser Alltag ist digital, mobil, vernetzt. Genauso werden wir in Zukunft unsere Reisen planen – und weiterhin die Erlebnisse munter mit aller Welt teilen (Stichwort Statussymbol).

Gleichzeitig gibt es einen Trend in die andere Richtung, nämlich auch mal bewusst offline Zeit zu verbringen. „Digital Detox“ wird als besondere Auszeit zelebriert, gerade im Urlaub.

 

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