Speyer, Worms und Mainz – ein pfälzisches Städtetrio mit hoher Anziehungskraft. Und das schon seit dem 19. Jahrhundert, als die drei das geistige Zentrum für das Judentum in Europa bildeten.

Über 1.000 Monumente umfasst das jüdische Erbe – für Susanne Urban sind sie Zeitzeugen von unschätzbarem Wert. Sie ist Geschäftsführerin des Vereins „SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz“ und arbeitet aktuell an einer Bewerbung für das UNESCO Weltkulturerbe, denn „der Wunsch nach Erinnerung ist ungeheuer stark“.

Sie ist mit Herzblut bei der Sache und überrascht, wenn sie erzählt, wie liberal und europäisch die Gelehrten schon damals gedacht haben. Geschichte ist eben besonders eindrucksvoll, wenn sie erlebbar ist. So wie hier, mitten in der Pfalz, in der das jüdische Leben auch heute noch seinen festen Platz hat.

Warum Jerusalem mal am Rhein lag und wer oder was sich hinter „Mem“ und „Waw“ verbirgt, erfährst du im Reise- und Heimatmagazin WO SONST.