Küstenstraßen: Die Top 10 in Europa | reisereporter.de

Die 10 schönsten Küstenstraßen in Europa

„Der Weg ist das Ziel“ – klingt ausgenudelt, trifft auf diese Küstenstraßen aber zu wie der Reifen auf den Asphalt. Ob mit dem Auto, Motorrad oder Wohnmobil: Diese Top Ten der schönsten Küstenstraßen in Europa machen die Fahrt zum Erlebnis.

Die Kylesku-Brücke übers Loch a Chairn Bhain, North Coast 500, Schottland.
Die Kylesku-Brücke übers Loch a Chairn Bhain ist nur eine der Sehenswürdigkeiten auf der North Coast 500 Touristenroute in Schottland.

Foto: imago/robertharding

Jetzt einmal bitte die Augen schließen und das Kopfkino anschmeißen: Du sitzt im Auto, hörst deine Lieblings-Playlist und kurbelst die Fenster runter, damit dir die salzig-frische Meeresluft um die Nase weht. Immer wieder verirrt sich dein Blick von der Fahrbahn auf das Wasser, das neben der Fahrbahn klar wie ein Spiegel in der Sonne funkelt. Oder vom Wind gegen die Felsen gepeitscht wird. Oder in sanften Wogen an den Strand brandet. 

Jetzt die Augen wieder öffnen, damit du dir durchlesen kannst, wo in Europa du genau solche paradiesischen Küstenstraßen findest:

Amalfitana – Italien

Starten wir direkt mal mit dem Paradebeispiel der malerischen Küstenstraßen: Südlich von Neapel windet sich die Amalfitana an der Amalfiküste entlang, verbindet auf mehr als 50 Kilometern Meta und Vietri sul Mare, immer mit Blick auf den Golf von Salerno. Lohnenswerte Zwischenstopps sind unter anderem die Orte Positano und Praiano. 

Blick über Positano, Amalfiküste (Italien).
Das Örtchen Positano ist einer der Höhepunkte entlang der Amalfitana. Foto: imago/robertharding

C710 – Mallorca, Spanien

Gut, den Preis für den unsexiesten Namen hat die C710 sicher. Genauso sicher sind dir hier aber auch die spektakulären Aussichten. Von Port’Adratx im Inselsüden bis nach Cap de Formentor im Norden schlängelt sich die Straße 140 Kilometer über Mallorca. Unterwegs passierst du schroffe Steilküsten, kleine Dörfer und die Serra de Tramuntana. 

Dass die C710, genau wie die anderen malerischen Küstenrouten, auch für Wohnmobilfahrer besonders reizvoll ist, wissen die Kenner von McRent, Europas größte Wohnmobilvermietung, die die Küstenstraßen zusammengetragen haben. 

Sonnenaufgang am Cap Formentor auf Mallorca, Spanien.
Am Cap Formentor endet die C710. Foto: imago/imagebroker/Daniel Schoenen

Route de la Grande Corniche – Frankreich

Auf der pittoresken Strecke von Menton nach Nizza lieferte sich schon James Bond eine spektakuläre Verfolgungsjagd (im Klassiker Golden Eye). Auch sonst trumpft die geschichtsträchtige Panoramaroute mit großen Namen: Napoleon Bonaparte veranlasste den Bau der Straße durch die südfranzösischen Berge auf den Spuren der römischen Via Augusta.

Auf bis zu 500 Meter Höhe führt die Straße entlang der Küste im Südosten von Frankreich und offenbart dabei immer wieder bezaubernde Aussichtspunkte, von denen du den Blick auf Buchten, funkelndes Wasser und verschlafene Dörfer genießen kannst.

#GrandeCorniche #Vespa #frenchriviera ????????❤️

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Adria-Magistrale – Kroatien und Montenegro

Vielleicht hast du bisher noch nicht von ihr gehört, aber das sollte sich unbedingt ändern. Auf unglaublichen 1.200 Kilometern erstreckt sich die Adria-Magistrale entlang der Adria durch Kroatien und Montenegro. Ein Spiel aus Kontrasten: Auf der einen Seite strahlt das blaue Meer, auf der anderen steht stoisch die raue Berglandschaft. Wer nicht die gesamte Strecke fahren möchte: es lohnen sich auch einzelne Abschnitte. Als besonders schön gilt das Stück zwischen Split und Dubrovnik. 

Küstenlandschaft an der Adria in Kroatien.
Küstenlandschaft an der Adria in Kroatien. Foto: imago/blickwinkel/K. Thomas

Côte Vermeille und Costa Brava – Frankreich und Spanien

Wie schön es ist, wenn sich zwei Länder eine Küstenstraße teilen, beweist auch die 36 Kilometer lange Straße entlang der Küsten Vermeille und Brava. Von Banyuls-sur-Mer in Südfrankreich kannst über die Landesgrenze bis nach El Port de la Selva in Spanien fahren. Imposante Klippen und Abschnitte mit direkter Nähe zum Meer begleiten dich dabei. 

#capbear #cotevermeille #languedocroussillon #france #rocks and the #ocean #roadtrip #sunrise #morningsun

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Côte d’Albâtre – Frankreich

Frankreich, die Dritte. Die Franzosen scheinen sich nicht nur auf fantastischen Wein und cremigen Käse zu verstehen, sondern auch auf das Bauen der schönsten Küstenstraßen. Die 120 Kilometer lange Fahrt entlang der Côte d’Albâtre führt diesmal in den Norden des Landes. Übersetzt bedeutet der Name Alabasterküste und macht ihrem Namen mit strahlend weißen Kreidefelsen alle Ehre. 

So schön hier ❤️ #bellevue #etretat #normandie #falaise #côtedalbâtre

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Ring of Kerry – Irland

Zwischen Atlantik, Moorlandschaft und Schafweiden führt der Ring of Kerry 170 Kilometer durch die gleichnamige Grafschaft in Irland. Zwischendurch kannst du immer wieder Pausen einlegen, ob zum Durchatmen in der wildschönen Natur oder um Monumente wie die Steinmauern von Cahergall zu besichtigen.

North Coast 500 – Schottland

500 Meilen, rund 800 Kilometer, führt die Rundroute von Iverness aus einmal entlang der Ost-, Nord- und Westküste und quer durchs Land wieder zurück. So erlebst du nicht nur die Highlands im Westen, sondern auch die karge Landschaft im Norden Schottlands.

Atlantikstraße – Norwegen

„Über sieben Brücken musst du gehen“? Wohl eher über zwölf Brücken fahren! Zumindest auf der traumhaften Atlantikstraße zwischen Molde und Kristiansund in Norwegen. Die schönste Brücke ist die Storseisung-Brücke, die bis zu 23 Meter hoch das Wasser überspannt. Es sind nur acht kurvige Kilometer, die du dabei an der Westküste entlang des Meeres zurücklegst. Dafür entdeckst du mit etwas Glück Meeresbewohner wie Seehunde – oder sogar Wale. 

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Kystriksveien „Straße 17“ – Norwegen

Liegt ebenfalls in Norwegen, ist aber deutlich länger: Die Kystriksveien Fv17. Auf mehr als 650 Kilometern fährst du vorbei an Sandstränden und Tausenden vorgelagerten Inseln, darunter das Vega-Archipel, das Unesco-Weltkulturerbe ist. 

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