Nachdem Hurrikan „Irma“ die Karibik-Inseln Barbuda, Saint-Martin und Saint-Barthélemy nahezu komplett zerstört sowie Puerto Rico, den Bahamas, der Domenikanischen Republik und Kuba schwer zugesetzt hat, kommt jetzt der nächste Mega-Sturm.

„José“ folgt nach aktuellem Stand dem Weg seiner Vorgängerin und nähert sich den Urlaubs-Inseln von Nord-Osten. „José“ ist ein Sturm der Kategorie 4, also eine Stufe unter „Irma“. Aktuellen Messungen zufolgen kommt er auf Geschwindigkeiten von rund 240 Stundenkilometern.

Damit nicht genug: Ein dritter Sturm macht sich in der Region breit. Nachdem es vor Mexiko in der Nacht auf den 8. September 2017 ein Seebeben der Stärke 8,1 gegeben hat, erreichte inzwischen der Hurrikan „Katie“ die mexikanische Küste. Betroffen sind bisher die Bundesstaaten Veracruz, Puebla und Hidalgo.

Experten warnen vor „lebensbedrohlichen Überschwemmungen“. „Katie“ wurde ursprünglich als Hurrikan eingestuft, inzwischen zum Tropensturm herabgestuft. Ihre gemessene Geschwindigkeit: 120 Stundenkilometer.

Beide Stürme, so die Experten vom US-Hurrikanzentrum in Miami, gewinnen aktuell an Stärke. Nach aktueller Einschätzung der Experten könnte „Katie“ sich aber heute im Laufe des Tages auflösen.

„Irma“ ist inzwischen auf Kuba angekommen.
„Irma“ ist inzwischen auf Kuba angekommen. Foto: imago/Xinhua

„Irma“ wütet indes weiter. In der Nacht zu Samstag ist sie auf Kuba angekommen. Erste Städte sind überschwemmt, es kommt zu Stromausfällen. Parallel flüchten Hunderttausende aus Florida, wo der Hurrikan am Sonntag ankommen soll.