Hurrikan „Irma“ fordert erste Todesopfer | reisereporter.de

Karibik: Hurrikan „Irma“ fordert erste Todesopfer

„Irma“, der stärkste Hurrikan des Jahrhunderts, sorgt nicht nur für Verwüstung und Verzweiflung – sondern inzwischen auch für Todesopfer.

Eines der „Irma“-Todesopfer: Profi-Surfer Zander Venezia (16).
Eines der „Irma“-Todesopfer: Profi-Surfer Zander Venezia (16).

Foto: twitter.com/wsl (Screenshot)

Mindestens zehn Menschen sollen in der Karibik bereits gestorben sein, teilen die Behörden mit. Allein auf Saint-Martin sind nach Angaben der Behörden nach aktuellem Stand mindestens acht Menschen gestorben.

Auf Barbuda kam ein Zweijähriger ums Leben, bei dem Versuch mit seiner Familie aus einem vom Jahrhundert-Sturm zerstörten Haus zu fliehen. Auch ein Profi-Surfer ist vor der Insel gestorben. Er war während des Hurricans auf der Suche nach der perfekten Welle. Zander Venezia wurde nur 16 Jahre alt.

„Irma“ hinterlässt eine Schneise der Verwüstung

Laut Regierungschef Gaston Browne wurden rund „95 Prozent aller Häuser“ auf Barbuda zerstört oder schwer beschädigt. 60 Prozent der knapp 1.400 Bewohner seien nun „obdachlos“, zitiert ihn „SkyNews“.

 

Auch auf Saint-Martin sollen laut offiziellen Stellen Großteile komplett zerstört sein. Der Strom ist ausgefallen, die Straßen sind überflutet, es gibt kein Benzin mehr.

Auch die Luxus-Insel Saint-Barthélemy gleicht einem Trümmerfeld.

Puerto-Rico von Hurrikan fast verschont

Nach Barbuda, Saint-Barthélemy and Saint-Martin ist der Jahrhundert-Sturm inzwischen auch auf Puerto Rico angekommen. Die Karibik-Insel entkam allerdings dem Schlimmsten, „Irma“ zog sozusagen an der Insel vorbei. Dennoch wurden Bäume entwurzelt, Straßen überschwemmt. Nach Informationen von „El Nuevo Dia“ waren mehr als eine Million Menschen ohne Strom, mehr als 220.000 Haushalte ohne Wasser. Aufgrund des Stromausfalls kann in mehr als der Hälfte aller Krankenhäuser aktuell nicht gearbeitet werden.

„Irma“ zieht weiter in Richtung Florida

Wie das US-Hurrikanzentrum in Miami am Donnerstag mitteilte, zieht der Hurrikan weiter in Richtung Florida. Auf dem Weg liegen die Bahamas und Kuba. Nach aktuellen Berechnungen, soll „Irma“ am Sonntagabend Palm Beach erreichen.

 

Und danach, so die Experten, sei es möglich, dass sich der Hurrikan an der US-Ostküste sogar in Richtung Georgia und South Carolina bewegt. In North und South Carolina wurde inzwischen offiziell der Notstand ausgerufen.

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