Vor gar nicht allzu langer Zeit hat sich Ryanair-Finanzvorstand Neil Sorahan darüber beschwert, dass die Passagiere die Gepäckbestimmungen der Billig-Airline ausnutzen würden. Das Unternehmen kündigte Konsequenzen an. 

Zum 1. November 2017 treten folgende Regelungen in Kraft:

  • Gepäckstücke dürfen nun 20 Kilogramm wiegen (vorher: 15 Kilogramm).
  • Ein Aufgabegepäckstück kostet nun 25 Euro (vorher: 35 Euro).
  • Nur Priority-Boarding-Kunden dürfen zwei Handgepäckstücke mit an Bord nehmen. 
  • Anderen Passagieren ist ein Handgepäck (das kleinere) an Bord erlaubt, Rollkoffer werden kostenlos im Frachtraum transportiert.
Damit verfolgt Ryanair nach eigenen Angaben das Ziel, dass die Boarding-Zeiten verkürzt und infolgedessen Verspätungen reduziert werden. Nach Angaben des Unternehmens würden die neuen Gepäckbestimmungen Ryanair 50 Millionen Euro pro Jahr kosten.
 
Wie groß nun aber das kleinere Gepäckstück sein darf, konkretisiert das Unternehmen nicht.
 
Übrigens: Familien mit Kleinkind dürfen nach wie vor eine bis zu fünf Kilogramm schwere Wickeltasche mit ins Flugzeug nehmen.