Zu wenig B&Bs auf der Isle of Skye | reisereporter.de

Die Isle of Skye ist voll – dank Harry Styles?

In den Sommermonaten werden die Unterkünfte für Touristen auf der schottischen Insel knapp. Grund sind die Highland Games, aber auch die Berühmtheit der Insel aus Blockbustern – und aus dem neuen Musikvideo von Harry Styles.

Harry Styles singt in seinem neuen Musikvideo auf der Isle of Skye.
Schmacht: Harry Styles singt in seinem Musikvideo auf der Isle of Skye.

Foto: youtube.com (Screenshot)

Overtourism in Italien, Proteste gegen Touristen in Spanien – einige Urlaubsziele sind einfach völlig überlaufen. Nun scheint die schottische Insel Isle of Skye dasselbe Schicksal zu ereilen.

Wie der britische „Independent“ berichtete, versechsfacht sich durch die Touristen die Zahl der Inselbewohner in den Sommermonaten von 10.000 auf 60.000. Es gibt kaum genügend Unterkünfte für alle Besucher, trotzdem kommen viele sogar ohne vorher ein Zimmer gebucht zu haben. 

Das stellt die Polizeibeamten vor ein Problem: Sie werden immer öfter um Hilfe nach der Suche für ein Obdach gebeten. Es sei der Polizei aber einfach nicht möglich Hotels und Bed'n'Breakfasts durchzutelefonieren, um für unvorbereitete Urlauber eine Unterkunft zu organisieren, so Wachtmeister Bruce Crawford gegenüber dem englischen Magazin.

Und was hat Harry Styles damit zu tun? Der Mädchenschwarm, der mit der Boyband One Direction weltberühmt wurde, drehte auf der Insel. Der Anblick des britischen Schnuckels, wie er mit zerzausten Haaren und langem Mantel über die einsame Landschaft schwebt, vorbei an Wasserfällen und Felswänden, ist natürlich super Marketing für die Isle of Skye.

Der Effekt: Es kommen noch mehr Touristen, als ohnehin schon – und als die Unterkünfte aufnehmen könnten.

Anfang Juni postete die Polizeiwache der Isle of Skye deshalb auf ihrem Twitter-Account: „Wir raten niemandem, nicht nach Skye zu kommen und weisen auch keine Leute an der Brücke ab – wir lieben unsere Gäste und möchten nur, dass die Leute vorbereitet sind“.

Noch am selben Tag zog die Polizei ein positives Resüme der Veranstaltung. Natürlich nicht, ohne noch einmal zu betonen, wie willkommen Besucher nach wie vor sind: „Ganz schön offen heute! Tolle Atmosphäre zwischen dem Team und den vielen Besuchern und Einheimischen bei den Highland Games #KeinJobWieJederAndere“

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