Wer denkt, Camping sei billig ... | reisereporter.de

Wenn Campen teurer ist als eine Nacht im Luxushotel

Wenn du denkst, Camping sei immer günstig, dann täuscht du dich gewaltig. Zwischen dem billigsten und dem teuersten Zelt auf den Campingplätzen rund um die Welt liegen sage und schreibe 1.600 Euro.

Großes Zelt steht in der Wüste Moab in den USA unter dem Sternenhimmel.
Eine Nacht unter dem Sternenhimmel kann echt teuer werden. (Symbolbild)

Foto: unsplash.com/wei pan

Wie luxuriös kann Camping sein? Die teuersten Campingplätze der Welt haben mit Schlafen auf einer ständig Luft verlierenden Isomatte, Pipi machen hinter dem Zelt und stickiger Luft nichts mehr zu tun. Glamping macht Camping zum absoluten Luxuserlebnis.

Und das hat selbstverständlich seinen Preis, wie die Online-Plattform „Campsy“ zeigt. Sie hat eine Liste mit den teuersten und den günstigsten Campingplätzen in 30 Ländern veröffentlicht.

Die teuersten Campingplätze der Welt 

Australien hat den teuersten Campingplatz der Welt. Bei „Gawler Ranges Wilderness Safaris“ bezahlst du für eine Nacht unfassbare 1.605,91 Euro. Dafür bekommst du dann aber auch ein großes Luxuszelt fernab von den anderen Gästen.

Im „Clayoquot Wilderness Resort“ in Kanada zahlst du 1.392,96 Euro pro Nacht im teuersten Zelt. Dort bist du von wilder Natur und Gewässern umgeben und schläfst in weißen Zelten aus Leinen, die mit Teppichen und antiken Möbeln ausgestattet sind.

Nicht viel günstiger ist es in den USA: Im „Dunton River Camp“, dem dritt-teuersten Campingplatz der Welt, zahlst du 1.319,93 Euro. Das „Singita Expore Mobile Tented Camp“ in Tansania bekommst du für 1,055,94 Euro. Da ist das „Gorah Elephant Camping“ auf Platz fünf in Südafrika mit 825,39 Euro noch vergleichsweise günstig...

In Thailand übernachtest du für 3 Euro

Es gibt auch das andere Extrem: Der günstigste Campingplatz der Welt ist in Thailand. Auf dem Campingplatz „Rabiang Doi" zahlst du drei Euro für's Zelt, vier Euro sind es auf dem Campingplatz „Vallis Veg“ im Südwesten Englands.

Und wie sieht es in Deutschland aus? Der teuerste Campingplatz ist nach Angaben der Analyse „Breezy Safari“. Hier zahlst du 366,67 Euro. Am günstigsten ist es auf dem Platz „Im Rehwinkel“ in Soltau (fünf Euro).

Das Portal Campsy hat eine Liste mit den teuersten und den günstigsten Campingplätzen veröffentlicht.
Klassisches Zelten ist meist günstig. (Symbolbild) Foto: imago/Kickner

Die Ergebnisse der Analyse zeigen, dass ein Gast für den Preis einer einzigen Nacht in einem Luxuszelt fast ein ganzes Jahr auf einem herkömmlichen Campingplatz verbringen könnte. Was ist deine Meinung zum Glamping?

Kann man Luxus-Camping noch als Camping bezeichnen?

 

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