Rasen in Österreich kann im schlimmsten Fall bis zu 2.180 Euro Strafe kosten. Nur ein Beispiel dafür, dass Verkehrssünden im europäischen Ausland teils deutlich härter bestraft werden als in Deutschland. Gut zu wissen, wenn du dein Urlaubsgeld lieber für die schönen Dinge im Leben ausgeben willst. Was das Überfahren der roten Ampel, telefonieren am Steuer oder 20 Kilometer pro Stunde zu schnell fahren in anderen Ländern kostet:

Niederlande, Schweiz und Italien sind Spitzenreiter

Wer 20 Kilometer pro Stunde zu schnell unterwegs ist, muss in Italien am meisten zahlen, nämlich mindestens 170 Euro. In den Niederlanden und der Schweiz sind es mindestens 165 Euro. Das ergibt eine Auswertung des ADAC. Zum Vergleich: In Deutschland sind es dagagen nur bis zu 35 Euro.

Wer in den Niederlanden oder der Schweiz über Rot fährt, muss ebenfalls tief in die Tasche greifen: 230 Euro. In Slowenien sind es 300 und in den Großbritannien kann das sogar bis zu 1.140 Euro kosten.

Nicht angeschnallt? Mindestens 200 Euro Strafe

Wer in Spanien nicht angeschnallt ist, zahlt dafür ab 200 Euro, in Großbritannien sind es sogar bis zu 570 Euro. In Polen sind es dagegen nur 25 Euro. Auf deutschen Straßen werden 30 Euro fällig.

Alkohol am Steuer: Wie sieht’s mit der Promillegrenze aus?

In Tschechien gibt es die 0,0-Promillegenze, in Polen sind es 0,2. Die meisten anderen europäischen Länder haben einen Höchstwert von 0,5 Promille. Wer mit mehr Alkohol am Steur erwischt wird, muss in Deutschland mindestens 500 Euro Strafe zahlen. Ab 550 Euro sind es in der Schweiz, ab 530 Euro in Italien. Österreich liegt mit einem Wert von ab 300 Euro im mittleren Bereich. In Dänemark musst du bis zu einem Nettomonatsverdienst abgeben. In Kroatien kommst du vergleichsweise glimpflich davon: Mindestens 95 Euro musst du auf den Tisch legen. 

Hier gibt's die ganze Übersicht:

Für Verkehrssünden zahlt ihr in den Niederlanden, der Schweiz und Italien am meisten Strafe.
Für Verkehrssünden zahlt ihr in den Niederlanden, der Schweiz und Italien am meisten Strafe. Foto: ADAC e.V.