Der Gang auf die Toilette weltweit | reisereporter.de

Klo-Knigge: Das sind die Regeln weltweit

Nicht in jedem Land gelten bei dem Besuch auf das stille Örtchen die gleichen Regeln. Beachte die Toiletten-Eitiquette! Ansonsten drohen sogar Strafen. Wir zeigen dir, worauf du im Urlaub achten solltest.

Eine Toilette auf 3.800 Metern in Nepal
Das ist speziell: Eine Toilette auf 3.800 Metern in Nepal. Im Ausland gibt's auch einige spezielle Klo-Regeln, die du beachten solltest.

Foto: imago/imagebroker

Der Toilettengang, wie wir ihn kennen, ist in Deutschland eigentlich ganz normal. So denken wir zumindest. Doch ist das überall so wie bei uns? Nicht ganz. Und deswegen solltet ihr euch informieren, wie der Umgang mit der Toilette in eurem Urlaubsland ist. Bei falschem Verhalten, kann das nämlich ein ganz schlechtes Licht auf euch werfen. Das Sanitär-Unternehmen „Mr. Rooter Plumbing“ hat daher eine Toiletten-Etiquette erstellt.

Hinhocken in den asiatischen Ländern 

In Singapur, Thailand und Taiwan wird auf den Toiletten gehockt. Dafür gibt's oft Trittbretter links und rechts der Schüssel. Und neben der Toilette ist meist eine „Popodusche“, um sich nach dem Geschäft zu reinigen. Die natürliche Haltung des Hockens soll gesund sein. Und: Es werden keine Bakterien übertragen.

Hier bitte nicht spülen

In Ländern wie der Türkei, Griechenland, Peking, Mazedonien, Montenegro, Bulgarien, Ägypten und der Ukraine ist es an vielen Orten unerwünscht zu spülen. Denn: Die Systeme können das Toilettenpapier nicht überall verarbeiten. Stattdessen gibt es dann für das benutzte Papier häufig extra Mülleimer. 

Das andere Extrem findest du in Singapur: Vergiss dort nie zu spülen. Ansonsten werden umgerechnet bis zu 500 Euro Strafe fällig.

Eigenes Toilettenpapier mitbringen

Tipp für China und Korea: Reise mit Klopapier. In China gibt es überhaupt erst seit dem Jahr 2007 Klopapier auf öffentlichen Toiletten. Jedoch wird das immer wieder geklaut, sodass es dir gut passieren kann, dass es auf den Klos keins mehr gibt. 

Bidet in Frankreich

In Frankreich gibt es oft ein Bidet (niedriges Sitzwaschbecken) mit Wasserstrahl für die persönliche Hygiene. Üblich ist das auch in Ländern, die wenig Papiervorräte haben und Kulturen, bei denen Wasser als eine sichere und bessere Reinigung zählt. Auch in Italien, Portugal, Japan, Argentinien und Venezuela gibt es häufig ein Bidet.

Kleingeld in den europäischen Ländern

In vielen europäischen Städten (zum Beispiel London, Paris, Amsterdam) muss, wie in Deutschland, für die Toilette bezahlt werden. Oft sogar vorher, denn sonst kommst du erst gar nicht rein. Also: Immer ein wenig Kleingeld dabei haben. Manchmal versperrt nicht unbedingt ein Drehkreuz den Weg. Dafür wird aber erwartet, dass der Putzkraft im Eingangsbereich ein kleines Trinkgeld gegeben wird. Zwischen 50 Cent und einem Euro sind normal.

Bezeichnung in anderen Ländern

Und ganz wichtig: Du solltest wissen, wie du in anderen Ländern nach der Toilette fragst. In europäischen Ländern ist es das „water closet“ oder eben die „toilet“.

In Australien wird es als „dunny" und in Großbritannien als „loo" bezeichnet. In Japan musst du nach einem „benjo" fragen. Achtung in den USA: Bloß nicht nach einer „toilet“ fragen, das sehen die Amerikaner als unappettitlich an. Besser: „Restrooms“ oder „Men's rooms“ oder „Ladies rooms“.

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