Sightseeing: Kunst auf Pappbechern | reisereporter.de

Sightseeing mal anders: Kunst auf Pappbechern

Bei diesem Künstler stehen Pappbecher auf der Packliste fürs Urlaubsgepäck an oberster Stelle. Denn mit ihnen schafft er ganz besondere Urlaubserinnerungen.

Der schiefe Turm von Pisa auf dem Pappbecher.
So schief wie das Original: Der schiefe Turm von Pisa auf dem Pappbecher.

Foto: Berk Armağan

Berk Armağan steht nicht so auf normale Urlausbfotos. Der 22-jährige Türke malt die Sehenswürdigkeiten auf seiner Reise lieber – und zwar auf Pappbecher.

Der Student ist per Interrail durch Europa gereist. „In 40 Tagen habe ich 13 Länder gesehen“, erzählt Berk dem reisereporter. Darunter Schweden, Tschechien, Deutschland, die Niederlande und Italien.

Im Gepäck: viele viele Kaffee-Pappbecher. Bereits vor dem Trip hatte er ausgewählte Sehenswürdigkeiten gezeichnet, aber er ließ sich auch an vielen Orten spontan inspirieren – auf seinem Instagram-Profil „seyyahart“ postete Berk das Becherkunstwerk dann vor der Orgininal-Kulisse. Zu jedem Instgram-Post erzählt der Becherkünstler auf Türkisch von seinen Erlebnissen.

 

Sehenswürdigkeiten auf Pappbechern

Berk startete seine Europa-Tour in Norwegen. Dort traf er zwar nicht auf einen echten Elch, aber einer landete auf einem Pappbecher und Berk genoss daraus heißen Tee vor der spektakulären Kulisse des Felsvorsprungs Trolltunga. In Paris zeichnete er den Eiffelturm, in Rom das Kolosseum und in Wien das bunte Hundertwasserhaus. Welches sein absoluter Liebslingsort ist? „Jeder, an dem ich zeichnen kann“, sagt er und lacht. „Im Ernst: Venedig war einfach unvergesslich.“

Bei anderen Touristen kamen die Kunstwerke gut an: Einen Großteil seiner Reise habe er durch den Verkauf der bemalten Pappbecher finanziert, sagt Berk.

Aktuell ist der 22-Jährige zurück in seiner Heimatstadt Istanbul. Dort hält es ihn aber nicht: „Ich plane schon die nächste Reise.“

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