Amy Hughes hat, rund zwei Jahre nachdem sie aus ihrem Urlaub in Sharm el Sheikh zurückgekommen war, von dem Reiseveranstalter Thomson, einer Tui-Tochter, Schadensersatz gefordert. Sie sei im Urlaub krank geworden. Sie gab an, dass das Frühstück in der Fünf-Sterne-Anlage nicht in Ordnung gewesen sei.

Als der Fall im vergangenen Oktober verhandelt werden sollte, hat die heute 28-Jährige die Anklage fallen lassen. Ohne eine Begründung. 

Thomson selbst hatte herausgefunden, dass die Urlauberin nur ein paar Mal im Hotel gefrühstückt hatte. Außerdem soll sie außerhalb chinesisch gegessen haben. Amy Hughes verneinte das, wie die „Daily Mail“ berichtet. Also sah es der Reiseveranstalter als erwiesen an, dass die Frau das Unternehmen betrügen wollte.

Deshalb machte wiederum Thomson Schadensersatzansprüche gegenüber der Britin geltend. Schließlich seien unter anderem Anwaltskosten entstanden. 

Nun hat ein britisches Gericht entschieden, dass Amy Hughes „grundsätzlilch unehrlich“ war.

Thomson soll von Amy Hughes Schadensersatz in Höhe von umgerechnet rund 28.000 Euro (25.000 Pfund) erhalten. Die Frau hat das Urteil akzeptiert.