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Hannover: Die Stadtteile im Portrait

In diesem Artikel stellen wir dir Hannover vor, wie es ist: echt hannöversch. Das heißt für Zugezogene oder solche die es werden wollen: Auch im Humor steckt immer eine Weisheit. Die Stadtteile unter der Lupe – und jeder „kricht sahn Fett wech“!

Mehr Großstadt als viele glauben: Hannover.
Der Blick über Hannover vom Bredero Hochhaus in der Innenstadt.

Foto: Stefan Knaak

1. List / Oststadt

Die Menschen

Willkommen, angehende Juristen, Lehrer und Jungärzte! Das ist die List, welche zu Mitte hin in die Oststadt übergeht. Die Grenze ist eher fließend, einen echten Unterschied nehmen selbst alteingesessene Hannoveraner kaum wahr. Aber das ist nicht dramatisch, denn in beiden Vierteln gibt man relativ wenig auf die Klischees, die jedem Stadtteil zukommen. Wenn du also Wert auf ein sauberes Viertel ohne großes Remmidemmi legst, aber gerne citynah wohnen möchtest, von zahlreichen Bars und Cafés umgeben – dann bist du hier richtig.  Für Hamburger: Eppendorf könnte man gut mit der List vergleichen. Für Berliner: Prenzlberg, nur ohne Schwaben. Das ist keine Kritik. Wir reden hier schließlich vom Herz der Leinestadt!

Leben in der List

Das Leben hier ist entspannt und unprätentiös, das Straßenbild geprägt von größtenteils liebevoll renoviertem oder in Stand gehaltenem Altbau. Das Preisniveau ist insgesamt eher höher, wenn man Glück hat findet man aber auch günstigere Ecken. Die Lister Meile ist Treffpunkt des Viertels. Hier ist regelmäßig Wochenmarkt, Weihnachtsmarkt und einmal im Jahr Lister Meilenfest. Gesäumt wird die Lister Meile inzwischen von Kaffeeröstereien, Brotback-Manufaktoren, Bioläden, dem ein oder anderen Weinhandel, Bistros, Eisdielen und einigen Modegeschäften.

Veränderungen und Food

Neben dem Wandel der letzten Jahre, hin zum „In-Viertel“, bleibt jedoch eines bestehen, was viele Hannoveraner noch aus ihrer Kindheit kennen: die Pizzeria „La Lanterna“. Ein kleines Glashäuschen im südlichen Teil der Lister Meile, zwischen Sedanstraße und Weißekreutzplatz. Hier gibt's kultige Blechpizza zu fairen Preisen, sehr guten Espresso und immer einen netten Schnack dazu. Noch ein Food-Tipp: Beim Wochenmarkt gibt es jede Woche einen Stand mit japanisch-jüdischer Fusionsküche! Köstlich!

Eine der wohl schönsten Straßen von Hannover befindet sich übrigens in der List. Die Bödekerstraße, später Ferdinand-Wallbrecht-Straße:

#Hannover #List

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Gehört dazu: der Pferdebrunnen mitten auf der Lister Meile. Im Sommer Anzugspunkt für Kinder und Eltern.



2. Zoo

Die Menschen

Wenn man die List mit Eppendorf in Hamburg vergleichen möchte, dann ist das Zooviertel Hamburg Winterhude, mit Konzentration auf den Mühlenkamp. Hier hatte unter anderem Altkanzler Schröder seinen Wohnsitz, aber auch eine Menge alter, hannoverscher Adelsfamilien. Das von Stadtvillen aus der Gründerzeit dominierte Viertel beherbergt zwei der der elitärsten Gymnasien Hannovers: das Kaiser-Wilhelm-Ratsgymnasium und die Sophienschule. Beide verbindet eine alte Hassliebe. Schickst du deine Kids zu einem der beiden, ist das ein politisches Statement.

Leben im Zooviertel

Porsche und Range Rover schmücken die Einfahrten, zum Bäcker am Morgen geht es eher selten in Jogginghose. Und trotzdem ist dieser Stadtteil sympathisch – genauso wie dessen Bewohner. Überhaupt kann man über die Hannoveraner sagen: Neid steht ihnen nicht, deshalb vermeiden sie ihn.

Freizeit und Infrastruktur

Das Zooviertel trägt seinen Namen – natürlich – wegen des nahegelegenen Zoos. Er gehört zu den schönsten und umfangreichsten Deutschlands und zieht jährlich Millionen Besucher an. Ebenfalls direkt vor der Haustür: Einer der größten Stadtwälder der Welt, die Eilenriede. Hier kannst du problemlos mehrere Stunden joggen ohne zu merken, dass du dich in einer Großstadt befindest. Außerdem geht es von hier aus mit dem Fahrrad im Grünen in die ganze Stadt. Wie genau, das verrät dir unser Artikel zu den Topzielen für deine nächste Fahrradtour.

Der Anschluss an den Fernverkehr ist ebenfalls hervorragend: Der Zoo, der majestätische Kuppelsaal und der Stadtpark trennen das Zooviertel vom Messeschnellweg (A37) von dem aus es zügig in alle Himmelsrichtungen geht. Läden, Kindergärten, Infrastruktur im Allgemeinen – wer im Zooviertel wohnt, muss sich darüber keine Gedanken machen.

Food-Tipp: Das Café „Zurück zum Glück“ an der Hindenburgstraße. Hier gibt es hochqualitative Kuchen, Quiches und warme Gerichte, ausschließlich aus Bio-Zutaten hergestellt. Besonderer Tipp: Das Frühstück hier ist einfach göttlich. Für den schnellen Mittagssnack eignet sich übrigens das dazugehörige ZZG Deli, gegenüber der Musikhochschule: Bodenständiges und Kreatives, ebenfalls bio, bio, bio...

Das typische Straßenbild im Zooviertel, dieses Mal ohne Porsche:

 Frühstück im Zurück zum Glück:

 

 

3. Calenberger Neustadt

Die Menschen

Die Calenberger Neustadt ist der „Mingle“ unter den Stadtteilen. Irgendwie nicht richtig Mitte, irgendwie undefinierbar, irgendwie auch nicht richtig Linden, irgendwo dazwischen eben: Hier leben sowohl alteingesessene Hannoveraner, als auch junge Leute und Studenten. Die Zusammensetzung der Einwohner ist hier teilweise tatsächlich Straßenzug-abhängig. Man kann grob sagen: Königsworther Straße / Glocksee Straße + 200 Meter = Studenten, Rote Reihe / Calenberger Straße + 200 Meter = Ureinwohner. Doch genau dieser Mix macht die Calenberger Neustadt und ihre Bewohner so herrlich unaufgeregt. Man kommt her zum leben, nicht nur zum feiern und auch nicht nur zum alt werden.

Die geheime Stärke

Die Calenberger Neustadt hat eine Superkraft, die dem ungeübten Beobachter erst nicht auffällt: ihre Lage. Zentraler kann man in Hannover nicht wohnen, wenn man es gleichzeitig auch noch schön haben möchte: Mit dem Fahrrad dauert es fünf bis zehn Minuten in die City, fünf Minuten in den Szenebezirk Linden, zehn Minuten zum Maschsee oder den Herrenhäuser Gärten. Die Architektur: Wirtschaftswunderzeit reiht sich an Altbau. Die Infrastruktur ist Hannover-üblich gut. Supermärkte, Bäckereien, Cafés und Bars sind an jeder Ecke zu finden. Und wenn es keinen Supermarkt gibt, gibt es einen Kiosk – des Hannoveraners Retter in jeder Lebenslage. Umzogen wird die Calenberger von Leine und Ihme. An der einen ist Samstags Altstadtflohmarkt, an der anderen wird gegrillt und entspannt.

Food-Tipp: Der Burger-Laden „Curry Culum“. Ihn gab es schon, bevor der Burger-Hype überhaupt ein Thema wurde und er fliegt trotzdem weiterhin unter dem Mainstream-Radar, obwohl es hier wirklich gute Burger gibt. Mehr über Burger in Hannover erfährst du in unserem ultimativen Burger-Guide.

Die Calenberger Neustadt ziert nicht nur das imposante Landesarchiv, sondern auch die Basilika St. Clemens, die einzige Basilika in mit rein italienischem Baustil in Norddeutschland:

#mycityhasalotoffaces

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Szenetipp: Die Zufahrt zur „Glocksee“, einem Kulturzentrum und Clubareal, strotzt nur so vor Streetart und Graffiti. Besonders an Wochenenden kann man den Künstlern oft entspannt zusehen. Sprayen ist hier ausdrücklich erlaubt:

 

4. Südstadt / Bult

Von Eisenbahnern und Ärzten

Stahl, Rauch, Eisenbahn. Harter, dunkler Backstein. Das war die Südstadt einmal. Heute ist die ehemalige Eisenbahnervorstadt Lieblingsort vieler Hannoveraner. Nicht ganz so jung wie Linden, nicht ganz gesetzt wie das Zooviertel, sondern irgendwo im moderaten Mittelfeld, aber auch nie langweilig: Das ist keine Beschreibung des Stadtteils, sondern der Bewohner. Hier zieht es vor allem junge Lehrer, Ärzte, Beamte, kurz: Fachkräfte aller Art hin. Ihre Lage zwischen Maschsee, Eilenriede und Bult macht sie besonders für junge Familien so attraktiv.

Früher Wohlstand – dadurch hoher Lebensstandard

Was man in der Südstadt, im Gegensatz zu anderen hannoverschen Stadtteilen, vergebens sucht, sind die kleinen, hässlicheren Ecken. Der Südstadt ist früh Wohlstand widerfahren. Das spürt man beim Spaziergang durch das Viertel: Cafés, Bio-Bäckereien, zahlreiche Restaurants... und alles auch ein bisschen hip. Aber es gibt auch die ganz normalen Läden: Subway, REWE, Penny. Die Südstadt bleibt bodenständig. Das merkt man auch an den Wohnungspreisen: selten schwankend. Nie ganz günstig, nie wirklich richtig teuer. Hier findet jeder seinen Platz.

Kultur-Tipp: In der alten Eisfabrik gibt es immer wieder Kunstausstellungen und Events. So zum Beispiel auch ein elektronisches Open-Air-Tanzevent, „Mitten in der Stadt“, welches unter anderem vom Weidendamm, einem der besten deutschen Elektro-Clubs mit Sitz in Hannover, ausgerichtet wird.

Food-Tipp: In der Südstadt gibt es das einzige Restaurant im Stadtgebiet von Hannover, das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde: das „Jante“. Wer es etwas alltäglicher aber exotisch mag, der wird im „Koh-I-Noor“ auf der Hildesheimer Straße garantiert glücklich. Noch ein Tipp: „Mimis Thaikitchen“, schräg gegenüber vom Koh-I-Noor. Hier gibt es mit das beste authentisch-thailändische Essen in Hannover.

Abendromantik über den Dächern der Südstadt:

 

Stätte für Kunst- und Kulturschaffende, die Eisfabrik in der Seilerstraße:

 

5. Döhren

Der Charakter

Wenn in Berlin der Wedding kommt, dann ist das in Hannover Döhren. Denn Döhren kommt auch seit Jahren. Wirklich. Versprochen. Mal ernsthaft: Döhren hat wunderschöne Ecken. Zählt man die Grenzviertel Waldheim und Waldhausen noch großzügig dazu, hat Döhren sogar richtig schöne Ecken. Aber auch ohne die beiden werden Wohnungen um den Fiedelerplatz immer beliebter: Perfekt renovierter Altbau, hervorragende Infrastruktur, ruhige Rückzugsorte im Stadtteil – das und die zur Zeit noch relativ erschwinglichen Preise zieht nicht nur solche an die es sich problemlos leisten könnten, sondern auch immer mehr junge Leute und Studenten, die dem Bezirk frisches Flair verleihen.

Unter dem Radar – zum Glück!

Döhren bleibt also weiterhin unter dem Radar. Und das ist gut. Der Stadtteil zwischen Eilenriede und Leineinsel bietet zunehmend ähnliche Annehmlichkeiten wie Linden oder die List. Natürlich braucht es hier noch etwas Entwicklungszeit und guten Willen, aber wer jetzt hier hin zieht, wird in wenigen Jahren eine Wohnung in Traumlage bewohnen, um die sich Neu-Hannoveraner reißen werden. Also: Wer klug vorsorgen will, zieht nach Döhren!

Kult-Tipp: Das „Woodstock“ an der Fiedeler Straße / Ecke Wilmerstraße. Das inhabergeführte Restaurant gibt es schon seit über 100 Jahren und der Chef steht selbst noch jeden Tag hinter der Theke. Wer hier noch nicht war, wird Döhren nie richtig kennelernen.

Food-Tipp: Das italienische Restaurant „Il Gufo“. Wie eine Eule wacht es über Döhren und bleibt dabei doch bisher stadtteiltypisch unentdeckt. Die Küche ist hervorragend, ebenso wie die Weinberatung. Die Preise sind erschwinglich. Probier' mal die Schweinemedaillons in Weißweinsoße!

Fiedelerplatz tagsüber, ohne Wochenmarkt:

Fiedelerplatz, Döhren ☀️????#hannoverlife

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Döhren bei Nacht – mehr Szene als du denkst:

 

6. Nordstadt

Die Menschen

Einst Punkerhochburg, dann autonomes Herz von Hannover, inzwischen eher szenig-hip, aber immer noch schmutzig genug: die Nordstadt. Hier wohnen größtenteils Studenten und junge Leute. Die Mieten sind eher günstig, aber besonders im Bereich westlich des E-Damms (für Nicht-Hannoveraner: Engelbosteler Damm), ziehen diese zum Unbehangen vieler Alteingesessener und junger, politisch interessierter Bewohner immer mehr an. Aus Punkern sind Fotografen und Grafikdesigner geworden. Und das spürt man immer mehr. Die Entscheidung, ob diese Veränderung positiv oder negativ ist, sei jedem selbst überlassen. Fakt ist: Die Nordstadt ist extrem facettenreich und wird es für immer bleiben. Das sieht man auch an den zahlreichen antirassistischen Aufklebern an Laternenpfählen und Stromkästen im Viertel – Hass und Intoleranz haben hier keinen Platz. Möchtest du in die Nordstadt ziehen, solltest du ein großes Herz, eine weltoffene und kunstinteressierte Gesinnung mitbringen, sowie einigermaßen sozial veranlagt sein. 

Die Evolution einer Punkerhochburg

Wo zu Zeiten der berühmt-berüchtigten Chaostage bis Mitte der 90er Jahre Steine auf Polizisten flogen, Straßenbarrieren brannten und Punks und Skins united mit dem Sprengelgelände um das autonome Zentrum „Sturmglocke“ einen Teil des Viertel mehrere Wochen lang zur autonomen Zone erklärten, gibt es heute Coworking-Spaces, Grafikbüros, Fahrradläden, Cafés und ... immer noch Sturmglocke und östlich des E-Damms das „UJZ Korn“. Zum Glück, denn: Im Gegensatz zu Linden will die Nordstadt ihren Straßencharme partout nicht aufgeben. Das ist ihr Charakter und sie wird sich nicht verbiegen lassen. Klar – auch hier gibt es inzwischen neben Kaffeeröstereie und Sneakerladen die zuvor genannten Indikatoren zunehmender Gentrifizierung. Aber das ist Stadtteilentwicklung und die kann niemand aufhalten. Doch dieses kleine Quäntchen Nordstadt, dieser kleine Rebell im Herzen Hannovers... der bleibt.

Food-Tipp: „Hashigo Sushi“ an der Lutherkirche. Hier gibt es die einzige vietnamesische Pho Bo, die dem Original in ihrem Heimatland zu ungefähr 90 Prozent nahe kommt. Bei der Bestellung explizit so wünschen.

Szene-Tipp: Der Platz um die Lutherkirche. Egal ob bei „Onkel Ollis Kiosk“ (über 150 Sorten Bier) oder dem „Café Kopi“ gegenüber (superleckere selbstgemachte Kuchen) oder einfach an einer der Tischtennisplatten auf dem Platz: Hier trifft man sich und verbringt seinen Sonntagnachmittag.

Kult-Tipp: Die „Destille“ in der Straße „Im Moore“ hinter der Hauptuni. Die Kneipe gibt es seit Dekaden. Hier gibt es typisch-fettige Kneipenküche zu Studentenpreisen und Herri (Herrenhäuser Pilsener) für 1,80 Euro. Abende hier enden meist legendär. Und übrigens: Eine Riesenportion Pommes bekommt man hier bis 4 Uhr morgens immer noch frisch serviert.

Die Nordstadt um die Lutherkirche – Sonntagstreffpunkt für viele Bewohner:

 

Typisch Onkel Olli: Nur Frauen und Bier im Kopf.

 

7. Linden

Die Lindener

Echte Lindener sind etwas anders. Echte Lindener, das sind Arbeiter, die mit den Nachbarn vor ihren Häusern sitzen, Abendbrot essen und Lindener Spezial (auch „Maurerbrause“ genannt) trinken. Echte Lindener, die lassen sich nie unterkriegen. Die machen immer weiter, auch wenn die Conti schließt, auch wenn die Sichel-Werke schließen, auch wenn die Hanomag schließt. Echte Lindener gibt es heute kaum noch.

Was wir gern als Arbeiterromantik glorifizieren, ist heute Hipster- und Studentenhochburg von Hannover geworden. Wobei: Eigentlich ist diese Zeit auch schon fast wieder vorbei. Die Mieten sind vielerorts inzwischen zu teuer geworden, als dass sich einzelne Studenten noch problemlos dort einquartieren könnten. Doch das ist vielleicht zu negativ ausgedrückt... Linden ist bunt und vielfältig. Linden ist tolerant, offenherzig und abwechslungsreich. Genau so abwechslungsreich, wie die vielen Zugezogenen – egal woher sie kommen, was ihr Job ist, an was sie glauben oder wen sie lieben. In Linden sitzt eben der Medien-Yuppie neben dem Sanitär-Fritzen am Kiosk. Der eine trinkt vielleicht noch Lindener Spezial und der andere inzwischen Craft Beer, doch das schöne daran ist: Du weißt nie, welcher von beiden was trinkt.

Die Seele des Viertels

Vom Küchengarten bis zum Kötnerholzweg, vom Lindner Marktplatz bis zum Deisterkreisel – hier ist alles dabei: Wochenmarkt, Kioskkultur, die meisten Straßencafés und Bars in Hannover, unzählige Restaurants, Streetart, Musik, Klein-Spanien, Klein-Istanbul, Klein-Prenzlberg und immer ein bisschen Ghettocharme. Und vor alledem thronen die „Drei warmen Brüder“, das Wahrzeichen von Linden, das alte Heizkraftwerk – gleich neben Lindens Antwort auf gerümpfte Nasen mancher Südstadt-Bewohner: dem Koloss des Ihmezentrum, einem Brutalismus-Bau der 60er Jahre. Linden kann man nicht beschreiben, man muss es erleben.

Kulttipp: Lass' dich im Sommer einfach von Kiosk zu Kiosk die Limmerstraße runter treiben. Kauf' dir jeweils ein Bier und quatsch' einfach mal deinen Sitznachbarn an. Wenn es dir nicht mehr gefällt, geh' weiter zum nächsten Kiosk. Er ist im Schnitt maximal 110 Meter entfernt.

Food-Tipp: In Linden gibt es viel zu viel gute kleine Restaurants und Kneipen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Guck' dich einfach mal um.

Szenetipp: Linden hat einen Hafen. Im Sommer finden hier sonntags oft Open-Airs statt. Auch der Flohmarkt am Faustgelände ist immer einen Besuch wert.

Hinter Ihmezentrum und Drei warmen Brüdern – da liegt Linden:

 

Anwohner stellen Tische und Bänke auf den Gehweg, bringen Essen mit und genießen den Abend auf der Limmerstraße:

 

 

 

... 44 weitere Stadtteile

Natürlich hat Hannover noch viel mehr schöne Ecken. Zum Beispiel das ländliche Groß Buchholz oder Limmer – geht immer, das grüne Kleefeld oder Kirchrode mit dem Tiergarten. Doch es ist unmöglich hier alle aufzuzählen, deshalb wurde sich auf die Viertel mit dem stärksten Zulauf beschränkt. Wenn du also noch mehr über Hannover erfahren möchtest, guck doch mal auf unserer Themenseite Hannover vorbei.

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