Eigentlich war geplant, aus dem Stein mit dem Original-Namen „Trollpikken“ eine Touristen-Attraktion zu machen. In Egersund im Südwesten Norwegens hatten sich die Einwohner darauf geeinigt, dass der Weg zu diesem Felsvorsprung mit der recht eindeutigen Optik ausgeschildert wird. Parkplätze und ein Wanderpfad sollten eingerichtet werden. Kurz: Der Fremdenverkehr sollte professionalisiert werden. Der Rubel rollen. Und die Touris die Fuffis durch den Club schmeißen möglichst zahlreich erscheinen.

Manch einem scheint das zu viel gewesen sein: Der Trollpenis wurde abgehackt.

Kjetil Bentsen jammerte nicht lange. Er startete eine Crowdfunding-Kampagne, um den Wiederaufbau zu finanzieren. Mehr als 20.000 Euro kamen so zusammen. 

So konnte der Trollpenis wieder an den Felsen angedübelt werden. Derzeit warten die Norweger noch darauf, dass der Kleber hart wird. In ein paar Tagen kann der Trollpenis dann endlich wieder bestiegen werden.