Die geheimen Straßen von Paris | reisereporter.de

Oh, là, là! Die geheimen Straßen von Paris

Fernab der Champs Elysée verbergen sich in der französischen Hauptstadt viele wunderschöne Straßen. Dafür musst du Paris abseits der üblichen Touriwege erkunden. 

Paris bei Nacht von oben
Fernab von der Champs Elysée gibt es in Paris auch wunderschöne versteckte Straßen.

Foto: unsplash.com/Dennis Kummer

Bei einer Städtereise nach Paris solltest du unbedingt häufiger mal von den großen Boulevards abbiegen und einen Blick in ehemalige Arbeiterviertel werfen. Es lohnt sich! Dort verbergen sich oft architektonische Prunkstücke: unbekannte Gassen und wunderschöne Stadthäuser. Wir zeigen sie dir:

Rue Crémieux

Ja, du bist tatsächlich noch in Paris! In der Nähe der Gare de Lyon im 12. Arrondissement befindet sich die wohl bunteste Straße der Stadt: Die farbig angemalten Fassaden und Malereien an den Wänden sind echte Hingucker. Der Schriftsteller Moïse Polydore Millaud eröffnete die 144 Meter lange Straße im Jahr 1865, bis 1897 hieß sie Avenue Millaud. 

Villa Léandre

Das Viertel ist ein idyllischer Ort in Montmartre: Die Straßen sind gepflastert, die Häuser sind mit roten Backsteinen im angelsächsischen Stil gebaut – eine Oase der Ruhe. 

Butte Bergeyre

Schmale gepflasterte Straßen winden sich auf dem Hügel Butte Bergeyre, einem Mini-Viertel im 19. Arrondissement. Nachdem du etliche Stufen erklommen hast, entdeckst du dort eine fast dörflich anmutende Seite von Paris. Ein weiteres tolles Fotomotiv: Du kannst von dem 100 Meter hohen Hügel bis auf Montmarte und Sacré-Cœur schauen.

Square de Montsouris

Im Square de Montsouris hatten sich während der „Années Folles“ (1920 bis 1929) viele Künstler niedergelassen. Die Straße liegt im Viertel Parc-de-Montsouris, 60 Häuser im Art-déco- und Jugendstil stehen an der gepflasterten 200 Meter langen Straße. Ein besonderes Haus ist die Nummer 51, es wurde vom einflussreichen Architekten Le Corbusier entworfen.

Rue des Thermopyles

Die Rue des Thermopyles liegt im 14. Arrondissement in der Nähe der Tour Montparnasse, und doch ist es dort total ruhig. Ohne lauten Verkehr zeigt sich hier die intime Seite von Paris in einer sonst sehr belebten Gegend. Es ist eine der wenigen Straßen der Stadt, die noch mit großen Pflastersteinen bedeckt ist.

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Villa Dietz-Monnin

Das 16. Arrodissement gilt als das bürgerlichste Viertel von Paris. Nicht umsonst, im Viertel d'Auteuil stehen viele Villen und Privatalleen. Allerdings: In der Straße Villa Dietz-Monnin lebten früher Arbeiter, die ersten Häuser wurden 1882 gebaut. 

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