Flair der Tour de France in Hannover

Die echten Profis fuhren am 29. Juli bei der Nacht von Hannover, darunter Profi-Sprinter André Greipel und Marcel Kittel, ihre Runden auf dem Friedrichswall vor der Kulisse des Neuen Rathauses. Das Rennen hat Tradition, besteht (mit Unterbrechungen) nun schon seit 1975. Wo sich nachts die Radsportelite duelliert, durften am Morgen darauf die Amateure ran, denn dann startete das ProAm-Rennen in verschiedenen Streckenlängen.

Voll fokussiert: Marcel Kittel im Zielsprint.
Marcel Kittel auf der Zielgeraden: Der Top-Sprinter kommt von der Tour de France direkt nach Hannover. Foto: Hannover Marketing | Rainer Coordes

Stadler-Cup für fortgeschrittene Amateure

Der große Tag der Amateure startete mit dem 70 Kilometer langen Stadler Cup um 10.20 Uhr am Sonntag, den 30.07.2017. Mitfahren dufte hier, wer die Startgebühr gezahlt hat und sich die 24 Stundenkilomenter Mindestgeschwindigkeit auf Dauer zutraute.  Die erwartete Ankunft im Ziel lag hier bei 11.50 Uhr.

Runde um Runde: Radsport in Hannovers City.
Hier geht's lang: Der Rundkurs der Profis vor dem Neuen Rathaus in Hannovers Innenstadt. Foto: Hannover Marketing

HAZ-Jedermann-Rennen für Anfänger

Der nächste Start war um 10.25 Uhr für die HAZ Jedermann-Tour. Hier durften sogar eBikes und Mitradler auf den Kurs, denn: Es gibt keine Zeitmessung. Wer also mal ganz unbedarft echtes Rennfeeling schnuppern wollte, konnte sich gegen Zahlung der Startgebühr anmelden und mitfahren.  Die Strecke betrug hier ebenfalls 70 Kilometer. Die erwartete Zielankunft lag  ebenfalls bei 11.50 Uhr. 

Wenn du als Hobby-Fahrer Karten für Touren in der Region Hannover möchtest, gibt's einen Guide für dich: Radwanderführer „Fahr Rad!“

Nach der Tour de France ist vor der Nacht von Hannover: Radrennen für Profis.
Eisenharter Wettkampf: Die „Nacht von Hannover“ ist nichts für Einsteiger. Foto: pixabay.com

Semi-professionell beim Swiss Life Jedermann-Rennen

Anspruchsvoller wurde es beim Swiss Life Jedermann-Rennen: Die Strecke von 114 Kilometern und deutlicher spürbaren Höhenunterschieden war mit einer Mindestgeschwindigkeit von 26 Stundenkilometern zu meistern. Los ging es hier um 11 Uhr – die Ankunft am Ziel wurde gegen 13.30 Uhr erwartet.

Mehr Informationen zur Streckenbeschaffenheit gibt es auf der offiziellen ProAm-Seite.

 

 

Veranstalter und Expo vor Ort

Übrigens: Wer als Zuschauer kam und sich über das Rennen hinaus für sportliche Freizeitgestaltung interessierte, konnte sich im Bereich vor dem Neuen Rathaus dazu informieren. Zahlreiche regionale und nationale Aussteller zeigten hier die neuesten und heißesten Trends aus Sport und Freizeit – vieles davon konnte natürlich direkt vor Ort ausprobiert werden.

Hoffnung für Hobby-Pedalisten

Zugegeben: Dieser Wettkampf-Charakter klingt ziemlich anstrengend. Wer sich also nicht direkt das Trikot überstreifen mochte, sondern auch gerne während der Tour mal bei einem Biergarten einkehrt oder die Seele an einem schattigen Plätzchen baumeln lassen möchte, darf auf keinen Fall zu kurz kommen. Deshalb haben wir vom reisereporter die schönsten Strecken in und um Hannover zusammengestellt.

Die Touren haben verschiedene, eher außergewöhnliche, thematische Schwerpunkte (beispielsweise „Der Biergarten-Marathon“) und bieten nützliche Informationen entlang der Strecken.

Alle 7 Karten findest du in unserem Artikel „Hannover: Deine Topziele zur nächsten Fahrradtour“. Viel Spaß!

Alle Informationen zum ProAm-Rennen und der Nacht von Hannover findest du in diesem Beitrag von Hannover.de.

Wenn du noch mehr Kartenmaterial für Fahrradtouren in und um Hannover möchtest, gibt es seit Juni 2017 auch diesen umfangreichen Guide für dich: Radwanderführer „Fahr Rad!“