7 extreme Touren zu wilden Tieren | reisereporter.de

Das sind die 7 extremsten Touren zu wilden Tieren

Wilde Tiere zu beobachten ist ein großes Abenteuer: Zu erleben, wie ein Löwe brüllt, seine Beute jagt oder sein Junges liebkost. Eine Expedition im natürlichen Lebensraum der Tiere gibt einen zusätzlichen Adrenalin-Kick. Wir verraten dir, wo du das erleben kannst.

Eine Schnorchlerin taucht mit einem Walhai, der das Maul aufreißt.
Wow! Eine Schnorchlerin taucht mit einem Walhai – das Maul dieses Fisches kann gut 1,4 Meter groß werden.

Foto: imago/OceanPhoto

Jenseits der klassischen Safari in Afrika suchen Reisende immer mehr nach noch aufregenderen und authentischen Wildtierbegegnungen. Sie wollen vordringen in ehemals unzugängliche Gebiete und den Tieren Auge in Auge gegenüberstehen. Bei einer Wanderung, beim mehrtägigen Trekking oder Bootstouren in kleinen Gruppen erlebst du einmalige Begegnungen. Diese sieben Abenteuer sind episch:

1. Mit Rentieren in Sibirien leben

Die Nenzen leben als sogenannte Rentiernomaden, ziehen mit den großen Tierherden durch Sibirien. Sie wohnen in Zelten und reisen mit Rentierschlitten – und das bei Temperaturen von bis zu -50 Grad. Bei einer Reise über die Jamal-Halbinsel kannst du wie Ureinwohner der Tundra leben, Rentierschlitten fahren, Moschus-Ochsen sehen und dir Angeltipps von den Nenzen abholen. 

Kosten für das 14-tägige Erlebnis: Bei „intrepidtravel.com“ zum Beispiel ab 2.895 Euro.

Ein Nenze mit seinen Rentieren im Schnee in Sibirien.
Die Nenzen leben mit den Rentieren in freier Natur. Foto: imago/ITAR-TASS

2. Rafting zu den Elefanten

Beim Packrafting mit dem Schlauchboot durch den Ivindo-Nationalpark im zentralafrikanischen Land Gabun fährst du durch unberührte Natur. Am Ufer kannst du wilde Gorillas, Schimpansen und Waldelefanten beobachten. Wenn du mit deinem Paddelboot durch tiefe, dunkle Flüsse vorbei an beeindruckenden Wasserfällen fährst, kommst du dir in dieser Welt plötzlich ganz klein vor. Und auf dem Sambesi-Fluss in Sibabwe kannst du ein ähnliches Abenteuer erleben: Dort fährst du in Zweier-Kanus ganz nah an den grauen Riesen vorbei.
  
Eine solche Reise bieten zum Beispiel „Secret Compass“ ab 3.950 Euro und „abenteuersonneafrika.de“ (kein Preis auf der Homepage) an.

Touristen begegnen einem scheuen Elefanten am Sambesi Fluss in Simbabwe.
Touristen begegnen einem scheuen Elefanten am Sambesi Fluss in Simbabwe. Foto: imago/McPHOTO/Lovell

3. Wilde Gorillas beobachten

In der Republik Kongo liegt eines der letzten Rückzugsgebiete wilder westafrikanischer Flachland-Gorillas. Der Weg zu ihnen führt durch Sümpfe und dichten Regenwald: Du wanderst durch den Odzala-Kokoua-Nationalpark, eines der ältesten Naturschutzgebiete Afrikas. Die schwere Zugänglichkeit des Parks ist der Grund, dass sich der unberührte Ort mit den wechselnden Landschaften, Urwaldriesen und der Artenvielfalt erhalten konnte. 

Die Reise kannst du zum Beispiel bei „abendsonneafrika.de“ buchen. Preislich geht's los ab 6.250 Euro.

Gorilla auf einem Baum im Odzala-Kokoua-Nationalpark in der Republik Kongo.
Gorilla auf einem Baum im Odzala-Kokoua-Nationalpark in der Republik Kongo. Foto: imago/Nature Picture Library

4. Expedition zu Eisbären

Gefrorene Hügel, atemberaubende Fjorde, glitzernde Gletscher, eisiges Wasser: Allein die Landschaft um Spitzbergen in Norwegen ist eine Reise wert. Aber bei einer Expeditions-Seereise siehst du außerdem Robben, Walrosse sowie an Land Rentiere und Eisbären. Bei Wanderungen und Kajak-Touren erlebst du die ganze Kraft der der Natur.

Eine Expeditions-Seereise kannst du unter anderem mit „Hurtigen“ machen, zehn Tage kosten 7.445 Euro.

Zwei Eisbären stehen fressend auf einem Walkadaver in Spitzbergen, im Hintergrund ein Expeditionsboot.
In Spitzbergen kommst du mit Booten nah an die Eisbären heran. Foto: imago/blickwinkel

5. Auf der Suche nach Schneeleoparden

Schneeleoparden sind vom Aussterben bedroht. Bei Expeditionen in Ladakh in Indien oder im Tian-Shan-Gebirge in Kirgistan begibst du dich auf die Suche nach den scheuen Großkatzen. Die Reise hat es in sich, denn Schneeleoparden lieben es hoch, sie bewohnen Bergregionen zwischen 2.700 und 5.000 Metern. Zu Fuß und in Geländewagen geht es durch die Berge, du siehst Schafe, Steinböcke und andere Tiere. Und hoffentlich auch Schneeleoparden.

Reisen bieten unter anderem „fotoreisen.ch“ nach Indien (aktuell kein Preis genannt)  und „biosphere-expeditions.org“ nach Kirgistan (2.210 Euro) an. Dort nimmst du an einem Naturschutz-Projekt teil.

Schneeleopard ruht auf einem Fels in Asien.
Schneeleoparden sind scheu und leben hoch in den Bergen. Foto: imago/blickwinkel

6. Riesenpandas in wilder Natur

Tief in den Min-Shan-Bergen in der chinesischen Prozinz Sichuan und dem tibetischen Plateau liegt der letzte wilde Lebensraum der Riesenpandas. Außerdem leben dort Kragenbären, Blauschafe und Goldmeerkatzen. In der uberührten Natur gehst du auf die Suche nach den Bären. Außerdem erlebst du ihre Aufzucht in mehreren Forschungszentren. Dort hast du auch die Möglichkeit, vor Ort mitzuarbeiten. 

Kosten für eine Tour bei „natural habitat adventures“ für eine Zehn-Tages-Tour: ab 9.200 Euro.

7. Schwimmen mit Walhaien

Dort, wo das Rote Meer in den Indischen Ozean übergeht, kannst du mit Walhaien schwimmen. Das Tier ist der größte bekannte Fisch der Welt – er kann mehr als 13 Meter lang und zwölf Tonnen schwer werden. Allein das Maul kann 1,4 Meter breit sein (keine Angst, sie fressen keine Taucher, sondern meist Plankton). Zum Tauchabenteuer startest du mit einem kleinen Expeditionsboot aus dem ostafrikanischen Land Dschibuti.

Angeboten werden die Touren zwischen Oktober und Februar zum Beispiel von „Sheraton Djibouti“ in Dschibuti. Die Walhaie leben jedoch in fast allen warmen, tropischen und subtropischen Gewässern, sodass es auch in anderen Ländern solche Touren gibt. 

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