Tagestrip nach Paris: So kommst du am besten hin

Been there, done that! Die Stadt der Liebe sollte man zumindest einmal im Leben gesehen haben. Warum nicht eine Tagesreise nach Paris? Wie du am besten hinkommst, zeigen wir dir hier.

Verkehr auf der Champs Elysée vor dem Arc de Triomphe in Paris.
Verkehr vor dem Arc de Triomphe in Paris. Das Auto ist eine Möglichkeit, in die französische Hauptstadt zu reisen.

Foto: imago/robertharding

Mit einem Taxi nach Paris? Nein, lieber mit dem Flugzeug, Zug, Bus oder Auto! Morgens hin und abends zurück – geht das? Na klar, das geht!

Flug nach Paris: Anreise mit dem Flugzeug

Paris-Charles de Gaulle und Paris-Orly heißen die beiden Flughäfen, die viele Airlines in schöner Regelmäßigkeit von Deutschland aus anfliegen. Ein Tagestrip nach Paris ist durchaus bezahlbar: Gerade Low-Cost-Gesellschaften haben oft günstige Flüge im Angebot. Die Flugzeit beträgt in der Regel eineinhalb Stunden – Fliegen ist also die zeitsparendste Möglichkeit für dich, einen Tag in Paris zu verbringen.

Doch aufgepasst: Obwohl beide Flughäfen hervorragend an den Nahverkehr der französischen Hauptstadt angebunden sind, braucht die Fahrt mit Bus oder Regionalbahn bis in die Innenstadt von Paris ihre Zeit. Etwa 30 Minuten pro Strecke (bei günstiger Verkehrslage!) musst du einkalkulieren. Behalte am besten die Uhr im Auge, damit du abends pünktlich zum Abflug wieder zurück am Flughafen bist.

Thalys oder ICE: Anreise mit dem Zug

Der Bahnverkehr von Deutschland nach Frankreich ist mittlerweile gut ausgebaut: Schnelle Verbindungen von Stuttgart, Frankfurt oder Köln sind eine echte Alternative zum Flug.

Thalys, der europäische Hochgeschwindigkeitszug, bringt dich von Köln aus in knapp vier Stunden nach Paris. Startest du in Stuttgart oder Frankfurt, ist die Anreise mit dem ICE ebenfalls in vier Stunden machbar.

Der Vorteil: Bahnreisen aus Deutschland enden normalerweise auf den Gleisen des Gare de L'Est oder Gare du Nord – beide Bahnhöfe liegen direkt im Herzen der Stadt. So kannst du dir den Flughafentransfer sparen und sofort mit dem Sightseeing loslegen!

Mit dem Nachtzug zu reisen, ist auch eine Überlegung wert. Wichtig: Du solltest im Zug gut schlafen können, sonst verdirbt dir die Müdigkeit noch das Pariser Frühstück und am Ende den gesamten Tag... Beim Kauf der Fahrkarten gilt: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Wenn du die Bahntickets weit im Voraus buchen kannst, solltest du das auch tun – oft kannst du so von günstigen Sparpreisen profitieren.

Anreise mit dem Auto: Roadtrip nach Frankreich

Du bist am liebsten ohne unbekannte Mitreisende unterwegs? Je nachdem in welcher deutschen Stadt du startest, ist dein Auto das Transportmittel der Wahl. Von Hannover dauert es acht, von Frankfurt fast sechs und von Köln etwas mehr als fünf Stunden, bis du vor den ehemaligen Stadttoren von Paris, den sogenannten „Portes“, angekommen bist.

Benzinkosten sind in Frankreich in der Regel höher als in Deutschland – das solltest du bei der Planung deines Kurzurlaubs ebenfalls nicht vergessen. Nimmst du die Autobahn nach Paris, werden Mautgebühren fällig. Dafür wirst du aber mit entspannten Straßenverhältnissen belohnt: Die Fahrbahnqualität ist gut, der Verkehr fließt bei Tempo 130.

Bei einem Tagestrip ohne großes Gepäck bietet es sich an, den Wagen auf einem der Park-and-Ride-Parkplätze an den „Portes“ stehenzulassen und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Innenstadt von Paris zu fahren. Parkplätze sind dort nämlich rar, und Falschparken kostet.

Lange Fahrtzeiten im Fernbus: Anreise mit dem Bus

Die Reise mit dem Bus nach Paris ist unschlagbar günstig! Der Nachteil: Hier musst du dich auf extrem lange Fahrtzeiten einstellen. Braucht ein Fernbus von Stuttgart aus etwa sechs, so sind es beim Start in Berlin oder Bremen bereits zwölf Stunden, bevor du deinen Fuß auf Pariser Boden setzen kannst.

Für die Anreise mit dem Bus gibt es zwei Möglichkeiten: Du kannst dein Fahrtticket individuell bei einer der vielen Fernbus-Linien in Deutschland buchen – oder du entscheidest dich für den sogenannten „1,5-Tage-Shopping-Trip“ nach Paris, den etliche Busreise-Unternehmen anbieten.

Der Vorteil dieser Pauschalreisen: Du hast einen vollen Tag lang Zeit, die Stadt der Liebe zu erkunden, da die An- und Abreise über Nacht erfolgt. Dann gehören aber unbedingt, Verpflegung, dicke Socken und eine leichte Wolldecke in den Reiserucksack, damit du es dir im Schlafsessel so richtig gemütlich machen kannst.

Das solltest du in Paris nicht verpassen 

Endlich angekommen – was nun? Zuallererst: Mach dich locker! Bei einem Tagestrip in die französische Hauptstadt sollte klar sein, dass du die Sehenswürdigkeiten nicht alle auf einmal besichtigen kannst. Dafür gibt es einfach zu viele! Ein bisschen was schafft man an einem Tag aber schon – hier die wichtigsten To-Dos:

  • Eiffelturm: Das Wahrzeichen von Paris ist gleichzeitig auch das höchste Bauwerk der Stadt. Die Warteschlangen, um auf eine der Aussichts-Plattformen zu kommen, sind enorm. Tipp: Auf der offiziellen Website des Eiffelturms kannst du das Ticket für den Fahrstuhl schon von Deutschland aus kaufen – das spart wertvolle Zeit!
  • Sacré-Cœur: Die Kirche im neobyzantinischen Stil liegt auf dem Hügel des Montmartre und ist zu Fuß oder mit der Seilbahn erreichbar. Von den Treppenstufen vor der Basilika hast du einen traumhaften Blick über Paris.
  • Arc de Triomphe: Der größte Torbogen der Welt steht oberhalb der Avenue Champs-Élysées.
  • Notre-Dame: Die berühmte Kathedrale mit den grotesken Wasserspeiern findest du auf der Ile de la Cité im Herzen von Paris.
  • Louvre: Der ehemalige Königspalast beherbergt heute einige der wichtigsten Werke der europäischen Kunstgeschichte, zum Beispiel die Mona Lisa.
  • Champs-Élysées: Der Pracht-Boulevard ist die Flaniermeile von ganz Paris und ein Paradies für Shopaholics!
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Die Autorin
Christina Matthies ist freie Journalistin, Spanien-Fan, Wasserratte. Fährt deswegen im Urlaub nur an die Küste – egal in welchem Land. Hat mal ein Jahr in Seattle gelebt und weiß s ... mehr
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