Seit Mitte Mai 2017 sind sieben Besatzungsmitglieder der Airline Swiss nach einem Aufenthalt in der Stadt Dar es Salaam in Tunesien an Malaria erkrankt. Nach heftigen Regenfällen und Überschwemmungen in dem ostafrikanischen Land müssen Touristen auch in den kommenden Wochen verstärkt mit einer Zunahme der Mückenpopulation rechnen, schreibt das Magazin „Safetravel“.

Das Schweizerische Experten Komitee für Reisemedizin hat daher die medizinischen Empfehlungen für Tansania angepasst: Vor allen Reisen auf dem Festland, auch bei Safaris in Nationalparks und Städtetrips nach Dar es Salaam, bis einschließlich September 2017 sollten Urlauber vor, während und nach der Reise ein Malariamedikament einnehmen (Chemoprophylaxe). Wer nur nach Sansibar reist, solle ein Malarianotfalltherapie bei sich haben.

Auch das Auswärtige Amt spricht von einem landesweit „hohen Risiko“ bei unter 1.800 Metern. Zusätzliche Tipps zum Schutz vor Mücken: Körperbedeckende helle Kleidung tragen (eventuell mit Mückenschutz imprägnieren), ganztägig Insektenschutzmittel auftragen, nachts unter einem Moskitonetz schlafen. 

Wo gibt es Malaria?

Malaria kommt in mehr als 100 Ländern vor, übertragen wird die Krankheit von bestimmten Anopheles-Arten. Malariagebiete in Afrika sind unter anderem Südafrika, Namibia, Tansania, Sambia, Botswana, Simbabwe und Ghana. Eine Karte, auf der die Länder, in denen die Krankheit vorkommt, findest du zum Beispiel auf der Seite malaria.info.