Schiffstaufe der AIDA Perla | reisereporter.de

AIDA Perla im Check: Das Schiff mit dem Lächeln

reisereporter Uwe Dulias ist auf der Schiffstaufe der AIDA Perla im Hafen vor Palma de Mallorca. Dort hat er Boris kennengelernt. Seinen neuen besten Kumpel. Und direkt die neue AIDA inspiziert.

Model und Moderatorin Lena Gercke steht vor der Aida Perla.
Model und Moderatorin Lena Gercke ist die Taufpatin der AIDA Perla.

Foto: Felix Gaensicke

Die AIDA Perla, gerade frisch getauft im Hafen von Palma de Mallorca – ihr größter Fan? Boris. Nicht Boris, der Wimbledon-Gewinner. Nein: Boris, der Seebär. Ein Mordsbrocken. Erst 36 Jahre alt. Aber mit Bart, Bauch und allem was man so von einem Kapitän erwartet.

„Bisher bin ich nur beruflich zur See gefahren“, erzählte er mir auf der Taufparty. „Aber die AIDA Perla ist das erste Schiff, auf dem ich auch Urlaub machen würde. Ein echtes Generationen-Schiff. Warmherzig und ein Lächeln auf dem Gesicht. Jeder findet seine Perle: Opa, Enkel, Vater, Mutter, Kinder.“ 

Ob er recht hat? Ich habe das Schiff auf seiner Tauffahrt inspiziert – und würde ihm die diese zehn Perlen aus vollem Herzen vergeben:

Perle Nummer 1: Der Beachclub

Ein Pool, der auch bei kaltem Nordwind noch beschwimmbar ist. Dafür sorgt eine riesige Glaskuppel. Unter einem UV-durchlässigen Foliendom genießt man bei angenehmen Temperaturen auch im Winter eine entspannte Strandatmosphäre.

Hier friert keiner. Und am Abend schon gar nicht. Denn dann verwandelt sich der Beachclub in eine Mega-Disco mit Lasershows vom Feinsten. Da wippt nicht nur der große Onkel, da wackeln die Hüften!

Perle Nummer 2: Die Kabinen (1643 Kabinen, 14 Varianten)

Keine aufdringlichen Farben, helles Holz und zum Teil sehr geräumige Balkone... Meine Kabine hatte Dusche und WC getrennt, jeweils auf einer Seite – das fand ich sehr angenehm. Andere haben einen begehbaren Kleiderschrank. Wie die 36 Panoramakabinen auf dem exklusiven Patio Deck (50 Quadratmeter Wohnfläche und bis zu 82 Quadratmeter großes privates Sonnendeck). Natürlich mit Concierge-Service.

Perle Nummer 3: Der Skywalk

In 45 Metern Höhe wandelst du auf einer Glasplattform hoch über dem Meer. Aber Vorsicht: Wer nicht schwindelfrei ist, sollte sich lieber nicht auf die Glasplatten wagen. Fast genauso atemberaubend: Die Fahrt mit dem gläsernen Fahrstuhl vom Lanai-Deck in den 15. Stock.

Perle Nummer 4: Das Kochstudio

Hobbyköche können im Perla-Kochstudio mit Hilfe der Kochprofis selbst die köstlichsten Feinschmecker-Gerichte zaubern. Ein Highlight wird sicherlich die Tim-Mälzer-Kochschule, wenn der Fernsehkoch an ausgewählten Terminen persönlich an Bord sein wird. 

Perle Nummer 5: Das Gourmetkonzept

NDR-Kollege Uwe Bahn und ich wollte eigentlich testen, wer von uns schneller bei so einer Reise zunimmt. Um ehrlich zu sein: Wir haben uns dann lieber doch nicht auf die Waage gestellt... Zu verführerisch sind die zwölf Restaurants und drei Snack Bars. Jeden Tag eine offene Einladung zu einer kleinen kulinarischen Weltreise.

Neben den AIDA-Klassikern (Markt Restaurant, Bella Donna oder East) servieren im French Kiss die AIDA-Köche Spezialitäten der französischen Küche. Das Casa Nova bietet feinste mediterrane Küche im Ambiente einer venezianischen Villa („à la carte“-Speisen inklusive / Getränke gegen Aufpreis).

 

Erste Eindrücke von der AIDA Perla

Perle Nummer 6: Das Activity-Deck „Four Elements“

Bei so einer Schlemmerreise darf es auch ein wenig Sport sein. Besonders gern, wenn auch der Spaß nicht zu kurz kommt. Wie auf der Wasserdusche Razer (über vier Decks hinweg). Wer hoch hinaus will findet an der Kletterwand seinen Spaß. Wer es ruhig liebt beim Minigolf. Und auch der Fitnessclub ist bestens ausgestattet.

Perle Nummer 7: Der Wellnessbereich

3.100 Quadratmeter nach ökologischen Gesichtspunkten geplant und gebaut. Organische Formen, natürliche Hölzer und einfach traumhafte Ausblicke aufs Meer unterstreichen das „Green Spa“-Konzept. Dazu fünf Saunen, etliche Indoor- und Outdoor-Jacuzzis, ein Tepidarium und ein Kaminzimmer. 

Perle Nummer 8: Die Spray-Bar by Moët & Chandon

Luxus pur. Klar, das hat seinen Preis, sorgt aber einfach mal für wirklich prickelnde Momente. Das hält natürlich kein Geldbeutel täglich aus – aber es gibt ja auch noch 13 weitere Bars. 

Perle Nummer 9 geht an das Generationen-Konzept

Selbst Seefahrer-Babys werden vom sechsten Monat an auf der Perla betreut. Dazu ein Kids-Klub (ab drei Jahren), Wave-Klub für die Teens, Entertainment im Theatrium für die Erwachsenen sowie das Lanai-Deck für Flanier-Spaß, Entspannungszonen mit Infinity Pools und Ruheplätzen mit Strandkörben für Silversurfer. 

Perle Nummer 10 ...

... vergebe ich für den Versuch, beim Bau auch die Umweltproblematik der Kreuzfahrerei in die Planung einzubeziehen. Eine Technologie (MALS), die das Schiff auf einem Teppich aus Luftbläschen gleiten lässt, soll zur Senkung des Treibstoffverbrauches beitragen. Im Hafen kann die Perla mit Flüssiggas oder Landstrom betrieben werden. Vorausgesetzt, die Häfen bieten Landstrom.

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