Versteckte Strände | reisereporter

Versteckte Strände, an denen du deine Ruhe hast

An vielen Stränden fühlst du dich wie eine Sardine in der Büchse. Strandtuch liegt an Strandtuch. Es ist voll und laut. Entspannung sieht anders aus. Der reisereporter zeigt dir (fast) einsame Buchten und Strände rund um die Welt. 

Eine Frau steht am Strand  „Cala Goloritzè“ in Sardinien im Meer und schaut Richtung Felsentor.
Charakteristisch für den Strand „Cala Goloritzè“ in Sardinien ist das Felsentor im Meer.

Foto: imago/imagebroker

Achtung, bei den folgenden Bildern herrscht akute Fernwehgefahr! Leere Strände, Sonne, klares Wasser: Das ist der perfekte Strandurlaub.

Das Entspannen an vielen dieser schönen Plätze musst du dir aber erst einmal verdienen. Versteckte ruhige Strände findest du nun einmal nicht direkt an den Touristen-Hotspots. Praktisch aus dem Hotelzimmer in die Strandliege fallen ist nicht. Angesagt sind: Lange Spaziergänge, eine Radtour oder die Anreise per Boot. Aber es lohnt sich, versprochen.

„Hidden Beach“, Mexiko

Der „Hidden Beach of Mexico“ ist fast zu schön, um wahr zu sein: glasklares Wasser, feiner weißer Sand, sanftes Plätschern von Wellen – und völlig versteckt. Nur Insider wissen, wo sich der Traumstrand, der auch „Playa del Amor“ (Strand der Liebe) genannt wird, verbirgt. Entstanden ist der Strand bereits vor Tausenden Jahren bei einem Vlukanausbruch im Meer.

Er liegt in einem großen Loch auf den unbewohnten Marieta-Inseln vor der Küste von Puerto Vallarta in Mexiko und ist nur nur durch einen 24 Meter langen Tunnel zu erreichen. Du darfst du mit einem Fremdenführer dorthin und musst gut schwimmen können. Denn der Tunnel ist mit Wasser gefüllt, das je nach Wasserstand starke Strömungen aufweist.

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„Praia de Figueiras“, Spanien

Ohne den typischen Trubel der spanischen Badeorte kannst du am „Praia de Figueiras“ auf den Islas Cies die Zehen in den weißen Sand graben und im türkisblauen Meer baden. Hinter dir erheben sich Sträucher und Eukalyptusbäume. 

Der Strand auf der Inselkette „Islas Cies“ in Spanien ist praktisch unberührt, denn die Islas sind Naturschutzgebiet. Du erreichst dieses Idyll nur per Fähre von Vigo aus. Auf der Insel gibt es auch noch den Strand „Praia de Rodas“, allerdings ist es dort inzwischen je nach Jahreszeit deutlich voller als noch vor ein paar Jahren.

„Cala Goloritzè“, Italien

Diese Traumbucht mit weißem Kieselstrand und türkisem Wasser findest du im Osten von Sardinien. Charakteristisch ist das Felstor am Rande des Strandes. Vergiss nicht, die Taucherbrille und einen Schnorchel in die Badetasche zu packen. Es lohnt sich!

Die Bucht erreichst du per Boot oder über einen Wanderweg ab dem ausgeschilderten Parkplatz an der „Bar Su Porteddu“. Die Tour dauert etwa eineinhalb Stunden.

„Plage Notre Dame“, Frankreich

Der Strand „Plage Notre Dame“ auf der Île de Porquerolles ist einer der schönsten Strände Europas. Um hinzukommen, mietest du dir am Hafen am besten ein Fahrrad, denn zu Fuß brauchst du etwa eine Stunde. Für den Sport wirst du belohnt mit einer fast menschenleeren Bucht (im August ist es voller) und kristallklarem Wasser.

„Seychelles“, Griechenland

Die „Seychelles“ im Süden der Insel Ikaria in Griechenland sind auf fast keiner Karte eingezeichnet (Google Maps weiß natürlich, wo er ist). Vor allem im Herbst ist der weiße Kieselstrand praktisch menschenleer.

Aber: Diese Idylle musst du dir, je nach Urlaubsort, mit einer längeren Autoanfahrt sowie einem Abstieg an der felsigen Küste verdienen.

„Calanque de Morgiou“, Frankreich

Die Calanques in der Nähe von Marseille in Frankreich sind eine steile Felsformationen, die sich aus dem türkisfarbenen Mittelmeer erheben. Zwischen den Abschnitten finden sich immer wieder kleine Buchten und Strände.

Ein ruhiger Strand zum Entspannen, den du nach einem Spaziergang erreichst. Beim Parken hast du hast die Wahl: Entweder du stellst das Auto direkt in Morgiou ab, dann läufst du wenige Minuten. Oder du parkst im Parc de Baumettes, dann bist du eine Stunde unterwegs. Das lohnt sich, die Ausblicke über Küste und Mittelmeer sind toll. 

Du kannst dir auch einen ganzen Tag Zeit nehmen und die Calanques erkunden. Denn andere Strände erreichst du teils erst nach mehrstündigen Wanderungen. 

„Kastrí Beach“, Griechenland

Der „Kastrí Beach“ liegt zwischen Nikiti und dem Strand von Agios Ioannis. Der 640 Meter lange schmale Sandstrand auf der Landzunge Sithonia wird in der Mitte von einem Felsen geteilt. Zudem wird er von zwei Kaps umrahmt, die Badetemperatur ist dadurch angenehm warm und das Meer ist ruhig. Du erreichst den „Kastrí Beach“, wenn du von Nikiti aus immer entlang der alten Strandstraße in Richtung Ai Yiannis Strand läufst.

Hast du absolute Geheimtipps für einsame Buchten? Dann her damit, schreib uns eine E-Mail an autoren@reisereporter.de. Wir freuen uns auf deine Tipps :-)

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