Mom, I'm fine“ („Mama, mir geht's gut“), steht auf seinen Händen, während er sich gerade im freien Fall bei einem Fallschirmsprung befindet. Oder ein Schild hängt mit dem Spruch an einem Geländer, während er an eben jenem über einer Klippe hängt. Oder er hockt unter Wasser neben einer Poseidon-Statue. Oder steht inmitten von ein paar Beach-Beautys. Oder oder oder...

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Ob das Frau Mama beruhigt sei dahin gestellt. Schließlich hat das Söhnchen im Jahr 2016 seinen gut bezahlten Job als Unternehmensberater in Brüssel gekündigt, sein Auto ver- und ein Around-the-world-Ticket gekauft. Am nächsten Tag landete er auf Kuba.

Was als recht irrwitziger Schachzug begann, um die Mutter zu beruhigen, entwickelte sich schon bald zu einer richtigen Kampagne. Denn, wie Jonathan Kubben Quiñonez der Website „boredpanda“ sagte: „Jeder liebt es, zu reisen, du musst es nur wagen. Ich versuche zu zeigen, dass die Welt ein schöner Ort ist.“

Die Sache mit dem Spruch wurde übrigens eher aus der Not heraus erfunden: An vielen Orten habe er nach eigenen Angaben Probleme gehabt, mit seinen Lieben zu Hause in Verbindung zu bleiben. Die Fotos seien eine gute Möglichkeit gewesen, alle wissen zu lassen, dass es ihm gut gehe.

Mittlerweile war Jonathan Kubben Quiñonez auf Kuba, in Mexiko, Costa Rica, Panama, Kolumbien, Peru, Bolivien, Argentinien, Brasilien, Italien und Marokko

Inzwischen hat er aus seiner Idee ein Geschäftsmodell entwickelt. Als ein Instagram-Influencer, wie er sich selbst bezeichnet, will er in erster Linie Menschen inspierieren, ihrer Leidenschaft zu folgen. Aber er hilft auch Unternehmen, Werbekampagnen zu entwickeln. Oder er verdient sein Geld mit Produktplatzierungen und als Marken-Botschafter – allerding fokussiere er sich auf Charity-Zwecke und NGOs.