Vermutlich ist dieses Geschäft mit das schlechteste, das Donald Trump jemals getätigt hat: 1988 kaufte der heutige amerikanische Präsident das The Plaza an der Ecke Central Park/Fifth Avenue für etwas mehr als 400 Millionen Dollar (etwa 360 Millionen Euro). Rund sieben Jahre und eine umfassende Renovierung später verkaufte Donald Trump das Hotel für rund 325 Millionen Dollar (etwa 290 Millionen Euro) an zwei Gruppen. Prinz al-Walid bin Talal Abdulaziz al-Saud von Saudi-Arabien und der Entwickler Kewk Hong Png aus Singapur übernahmen das Gebäude.

Heute gehört das The Plaza zu den Fairmont Hotels and Resorts. Da ist aber noch nicht das Ende der Besitzerkette. Denn Fairmont gehört seit 2016 zu Accor. Diese Hotelkette ist in Europa führend und vor allem bekannt für seine Budget-Angebote (unter anderem Ibis, Novotel und Mercure). Damit wären wir übrigens wieder in der Politik. Also fast: Chef-Stratege bei Accor ist seit Kurzem Frankreichs Alt-Präsident Nicolas Sarkozy.

Fernab dieser Infos ist The Plaza in New York aber einfach nur eine Goldgrube. Zur Eröffnung im Jahre 1907 kostete eine Nacht in dem Hotel 2,50 Dollar (umgerechnet 2,24 Euro). Wird der Verbraucherpreisindex berücksichtigt, ergibt das einen Preis für heutige Verhältnisse in Höhe von 65 Dollar (58,12 Euro). Dafür kriegst du in Hamburg (mit viel Glück und Vorausplanung) ein Airbnb-Zimmer. Tatsächlich kostet eine Nacht in der Luxusherberge heute ab 500 Dollar (knapp 450 Euro). Gönn dir.