Erlebe den Summer of Love | reisereporter.de

Wie du deinen persönlichen Summer of Love erlebst

Flower-Power, Jesuslatschen, Drogen, freie Liebe: Der Summer of Love feiert 2017 seinen 50. Geburtstag. Wir verraten dir, wie und wo du dich in die Zeit der Hippies zurückbeamen kannst. 

Zwei Frauen mit Blumenkränzen auf dem Kopf lachen
Fröhlich sein und sich frei fühlen: Erlebe deinen Summer of Love. (Symbolfoto)

Foto: imago/ITAR-TASS

Die Hippie-Bewegung ging von San Francisco aus, 1967 war sie in den USA auf ihrem Höhepunkt. Tausende pilgerten in den Stadtteil Haight-Ashbury. Alle waren sie auf der Suche nach freier Liebe, einer Alternative zum Mainstream und bewusstseinserweiternden Drogen. Also auf an die Quelle der Hippie-Bewegung: Die kalifornische Stadt ist perfekt für deinen persönlichen Summer of Love.

Wo alles begann: Touren durch San Francisco

Dort steigst du in den „Magic Bus“ auf eine Stadttour, die dich zurück in die 60er-Jahre katapultiert. Der Bus hat sich auf die psychedelische Seite von 1967 spezialisiert – mit 3D-Brillen und einem Bus, der sich auf dem Weg zu Sehenswürdigkeiten wie The Fillmore Concert Hall in ein LSD-inspiriertes Erlebnis verwandelt.  

Allein der Style des Busses ist ein Hingucker: Das bunte psychedelische Blumenmuster passt erstaunlich gut zu dem Muster auf dem Shirt des Fahrers. Auf der Fahrt durch die Stadt singt ihr Songs von Janis Joplin, den Beatles und natürlich Scott McKenzie:

If you’re going to San Francisco,
be sure to wear some flowers in your hair.
If you come to San Francisco,
Summertime will be a love-in there.

Scott McKenzie: San Francisco, 1967

Mit dem Bus geht es durch San Franciscos Chinatown, North Beach, die Fillmore West Dance Hall, wo Stars wie Janis Joplin und Carlos Santana bekannt wurden. In der Haight-Ashbury-Nachbarschaft fühlst du dich ein wenig wie auf Drogen: So viele intensive Farben, Wandmalereien und Mandalas… Die Gegend ist eines der Zentren der Liebes- und Friedensbewegung der 60er-Jahre. 

Es geht außerdem zum Golden Gate Park, dort markierte das erste Human-Be-In-Happening am 14. Januar 1967 den Anfang des Summer of Love.

„Magic Bus“ | Tourzeiten: 1. Mai bis 15. September: Montag, Dienstag, Freitag und Samstag von 10.30 Uhr und 13.30 Uhr, 16. September bis 30. April: Freitag 10.30 Uhr und 13.30 Uhr, Samstag 10.30 Uhr | Preis: 70 Dollar für Erwachsene, 65 Dollar für Studenten

„Das Leben ist keine Tour, es ist ein Trip“ – Aufschrift auf dem Magic Bus in San Francisco.
„Das Leben ist keine Tour, es ist ein Trip“ – unterwegs mit dem Magic Bus in San Francisco. Foto: Antenna Theater

Du kannst dich auch auf eigene Faust und zu Fuß aufmachen, zum Beispiel mit der „Detour“-App. Dort wählst du die Haight-Ashbury-Tour (kostet nach zehn Stunden Testversion 5,49 Euro). Kommentiert wird sie von US-Schauspieler Peter Coyote, der den Summer of Love als Mitbegründer der aktivistischen Theatertruppe „The Diggers“ erlebte. Begib dich mit ihm auf einen Rundgang, bei dem die idealistische Version der Gegend auf die manchmal gefährliche Realität trifft. Dazu gibt's lustige Anekdoten und es geht an Orte, die du sonst vielleicht übersehen würdest.

Und es gibt die Tour „Free Love“, eine Stadtführung (ohne App). Mit einem singenden Guide läufst du unter anderem an den Wohnungen entlang, in denen Janis Joplin und The Grateful Dead gewohnt haben. Das beste: Du zahlst am Ende nur so viel für den Rundgang, wie du es für angemessen hältst

Museen: Die kreative Seite des Summer of Love

Im Museum „de Young“ katapultieren dich Lichtshows, interkative Musikräume, kinetische Kunstwerke und bunte Kleidung zurück in die Hippie-Zeit. Die Ausstellung „The Summer of Love Experience: Art, Fashion, and Rock & Roll“.

Museum „de Young“ | 50 Hagiwara Tea Garden Dr, San Francisco | Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 9.30 Uhr bis 17.15 Uhr 

By far my favorite exhibit #summeroflove #sanfrancisco #makelovenotwar #hippies ????????????☮️????☯️

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Bilder von Jimi Hendrix' wilder Zeit kannst du in in der Ausstellung „Love or Confusion: Jimi Hendrix in 1967“ im „Museum of the African Diaspora“ sehen. Sie zeigen den genialen Gitarristen unter anderem 1967 auf dem „Monterey Pop Festival“. Hendrix ging durch seine experimentelle und geniale Spielweise in die Geschichte ein. 

Museum of the African Diaspora | 685 Mission St, San Francisco | Eintritt frei

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