Irre Ausflugsziele in Deutschland | reisereporter.de

Wow! Diese Orte gibt’s wirklich in Deutschland

Ob California Dreaming an der Ostsee oder hawaiianische Vulkanlandschaft in Rheinland-Pfalz: Hier kommt Teil zwei der Reihe „Nee, das liegt niemals in Deutschland“!

Sonnenaufgang über der Saarschleife
Morgenstimmung über der Saarschleife im Saarland: So schön kann es in Deutschland sein.

Foto: imago/allOver-MEV

Fjordlandschaft im Saarland

Die Saarschleife zählt zu den meist besuchten Attraktionen des Saarlands. Besonders in der Morgendämmerung verleihen die aufgehende Sonne und Nebelschwaden der Flusslandschaft eine umwerfende Atmosphäre. Vom Aussichtspunkt „Cloef“ hast du die beste Sicht auf die Schleife. Und wenn du schon einmal am Hjorundfjorden warst, wirst du dich sofort in deinen Norwegenurlaub zurückversetzt fühlen, versprochen.

Die Saarschleife

California Dreaming in Sellin

Die Piers an der kalifornischen Küste sind eines der markantesten Wahrzeichen der US-amerikanischen Strände am Pazifik. Ob Santa Monica Pier oder der Scripps Pier in San Diego: Die langen Stege auf den Stelzen sind Abbild der kalifornischen Lebens- und Surfkultur. Für ein bisschen California Dreaming musst du aber nicht bis an die Westküste der USA fliegen. Es reicht schon die Autofahrt bis an die Ostseeküste, genauer gesagt: zur Seebrücke in Sellin.

Die Seebrücke in Sellin

Vulkane in der Eiffel

Um eine Vulkanlandschaft zu erleben, musst du nicht erst bis nach Teneriffa, Neuseeland oder Hawaii fliegen. In der Eiffel gibt es mehr als 70 Maare. Das sind kraterähnliche Mulden vulkanischen Ursprungs, die meist kreisrund sind. Aus der Luft betrachtet, erinnern sie eindeutig an Vulkankrater. Das Pulvermaar ist das größte Maar Deutschlands – und mit 72 Metern Wassertiefe zugleich auch der dritttiefste See in Deutschland. Für Badegäste heißt das im Sommer allerdings auch, dass das Wasser immer kalt ist. Sehr kalt.

Vulkanlandschaft in der Eiffel

Felsendorf in der Fränkischen Schweiz

Tüchersfeld in der Fränkischen Schweiz ist ein Dorf, dessen historische Felsburg auf einer markanten Felsformation hoch über dem Dorf liegt. Abgesehen von dem Fachwerk der Häuser, denkt man hier sofort an die griechischen Metéora-Klöster, die gleichsam über der Landschaft zu schweben scheinen. Den Besuch in dem fränkischen Dorf kannst du übrigens perfekt mit der Besichtigung der Teufelshöhle bei Pottenstein verbinden.

Das Felsendorf in der Fränkischen Schweiz

Baden-Württemberg: Träume von Bali?

Azurblaues Wasser mitten in der Schwäbischen Alb? Jep, das gibt’s wirklich. Der Blautopf in Blaubeuren lässt Träume von türkisenen Sandstränden wahr werden. Naja, fast... Dank der Kalkpartikel im Wasser entsteht durch den Lichteinfall der Eindruck von blau leuchtendem Wasser. Der See hat übrigens keinen oberirdischen Wasserzulauf – stattdessen fließt das Wasser unterhalb der Oberfläche zu.

Dadurch entstand über die Jahrhunderte hinweg ein großes Höhlensystem unterhalb des Blautopfs. Allerdings ist der See nicht mehr öffentlich für Taucher zugänglich, da sich bereits einige tödliche Tauchunfälle ereignet haben. Baden ist hier auch nicht gestattet. Für das volle Karibik-Feeling musst du dann doch in den Flieger steigen. Für einen Kurztrip am Wochenende, verbunden mit einer Wandertour, ist der Blautopf aber ein perfektes Reiseziel.

Der Blautopf in der Schwäbischen Alp

Provence oder Lüneburger Heide?

Du hast eine Wiese voller lilafarbener Blüten vor dir – wo bist du? In der Provence oder in der Lüneburger Heide? Beides ist möglich und beide Orte sind eine Reise wert. Während du in der Provence vor einem Lavendelfeld stehen würdest, liegen im Niedersächsischen Nationalpark der Lüneburger Heide Wiesen und Weiden voller Besenheide vor dir. Um die volle Farbenpracht der Besenheide zu erleben, solltest du zwischen Anfang August und Mitte September in den Naturpark fahren.

Die Lüneburger Heide

Dresdens Alte Zigarrenfabrik

Zigarrenfabrik? Im Stil einer Moschee? Das gibt es dann doch nur in Dresden. Die Alte Zigarrenfabrik, die zwischen der Dresdner Alt- und Neustadt liegt, ist heute zwar nur noch ein Bürogebäude, aber die markanten Türme, die wie Minarette aussehen und die große Kuppel sind noch heute erhalten. Ein ungewöhnliches Bild für Dresden, dessen Stadtbild ja vor allem durch die historischen Bauwerke im gotischen Stil, wie die Frauenkirche, geprägt wird.

Der Grund für den ungewöhnlichen Baustil liegt darin, dass das Fabrikgebäude zwar zentral errichtet werden sollte, aber nicht gegen die Bauvorschrift, dass im Zentrum der Stadt keine typischen Fabrikgebäude errichtet werden dürfen, verstößt. Also ließ sich der Firmenchef für die Architektur seiner Fabrik von der Region inspirieren, aus der er seinen Tabak bezog: das damalige Osmanische Reich.

#Dresden #Yenidze #Breeze4k

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Die Autorin
Seit sie für ein halbes Jahr in Japan war, ist sie jede freie Minute unterwegs. Ob Wochenendausflug an die Nordsee zum Surfen, Fahrradtour durch Schweden und Estland, Kletterurlaub ... mehr
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