5 Tipps für das perfekte Urlaubsfoto | reisereporter.de

So klappt’s! 5 Tipps für das perfekte Urlaubsfoto

Egal, ob du dein Urlaubsfoto auf Instagram postest oder es im Bilderrahmen auf die Kommode im Flur stellen möchtest – mit diesen Tipps kommst du dem perfekten Erinnerungsfoto sehr viel näher.

Sonnenuntergang an der Golden Gate Bridge in San Francisco
Du fragst dich, wie dir auch so ein perfektes Foto gelingt? Hier gibt's die Antworten.

Foto: unsplash.com/Chris Brignola

Du kennst sie mit Sicherheit: die Fotos vom Taj Mahal im Sonnenaufgang, in all seiner Parallelität und Perfektion. Aber was bei solchen Traumbildern nicht deutlich wird, ist die Vorbereitung, die dahinter steckt. Damit du im nächsten Urlaub bestens vorbereitet bist, hat der reisereporter für dich die wichtigsten Kniffe zusammengestellt, um beeindruckende Urlaubsfotos zu machen. Deine Instagram-Follower werden es dir danken!

1. Du brauchst keine High-End-Ausstattung

Spiegelreflexkamera mit Teleobjektiv? Kannst du getrost zu Hause lassen. Wirklich. Damit ausgedruckte Urlaubsfotos gut aussehen, genügt bereits eine 5-Megapixel-Kamera im Smartphone. 7 Megapixel sind optimal. Allerdings gilt das nicht für Selfies, denn die Frontkamera ist meist wesentlich schlechter auflösend.

Du kannst aber auch 100 bis 150 Euro in die Hand nehmen und dir eine kleine, handliche Digitalkamera kaufen. Dann gewinnen die Bilder an Schärfe und Tiefe. Selbst die Auflösung solcher Einsteigermodelle ist bereits ausreichend, um eindrucksvolle Fotos zu schießen. Kleiner Tipp: Wenn du die Fotos, die du mit der Digitalkamera aufgenommen hast, zeitnah und ohne großen Aufwand bei Instagram posten möchtest, solltest du dir ein Kamera mit Wifi-Verbindung kaufen.

2. Mach dir eine Foto-Liste

Da geht die ganze Spontaneität verloren? Das ist nicht authentisch? Es tut uns leid, dir diese romantische Vorstellung nehmen zu müssen, aber diese tollen Urlaubsfotos entstehen nicht zufällig, weil der Fotograf zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Du solltest dir wirklich lieber im Voraus überlegen, welche Eindrücke und Sehenswürdigkeiten du fotografieren möchtest – und zu welcher Tageszeit sie am besten wirken. Inspiration kannst dafür kannst du dir natürlich auf Instagram holen. 

Eine Foto-Liste ergibt auch dann Sinn, wenn du vor lauter neuen Eindrücken und Erfahrungen in einem fremden Land ganz vergisst, die Kamera zu zücken. Such dir zwischen zehn und 20 Spots heraus, an denen du ein Foto machen möchtest. Bei der Auswahl musst du nicht nur die typischen Touri-Highlights auf die Liste setzen, sondern kannst auch überlegen, welche Stadtviertel vielleicht gute Fotomotive hergeben könnten.

3. Vertrau auf die Klassiker: Sonnenaufgang und -untergang

Auch, wenn es sich echt schmalzig anhört, aber: Die Lichtbedingungen am Morgen und Abend sind in der Regel besonders gut, um das Motiv richtig in Szene zu setzen. Außerdem sind zum Sonnenaufgang kaum andere Leute vor Ort, sodass du in Ruhe den perfekten Blickwinkel für die Aufnahme suchen kannst.

Die Stimmung am Abend in einer belebten Stadt spiegelt wunderbar den Rhythmus der Stadt wider. Allerdings solltest du dir dafür im Voraus die genauen Zeiten, wann die Sonne auf- und wieder untergeht heraussuchen. Ein besonderes Highlight ist außerdem, wenn du vom gleichen Ort ein Foto am Morgen und eines am Abend machst.

 

4. Trotz aller Planung: Sei spontan!

Wir raten dir zwar, eine Foto-Liste anzulegen, aber vergiss dennoch nicht, bei der Stadtführung, beim Ausflug in die Natur oder beim Spaziergang am Nachmittag einfach die Augen offen zu halten. Wenn dir ein schönes Motiv auffällt, nimm dir ruhig die Zeit, ein paar Fotos davon zu machen und verschiedene Perspektiven auszuprobieren. Dein Fotoalbum oder Instagram-Account gewinnt gerade dann an Vielfalt und Einzigartigkeit.

5. Wechsle die Perspektive

Sei kreativ und probiere verschiedene Blickwinkel auf das Motiv aus. Gerade markante Sehenswürdigkeiten kannst du auch mal aus einer ungewöhnlichen Perspektive fotografieren oder auch eine Detailaufnahme machen – also mal ganz nah herangehen und nur ein Detail herausgreifen. Aber auch Frosch- und Vogelperspektive bringen bereits Abwechslung. Dafür musst du allerdings dann doch etwas Einsatz zeigen und dich womöglich mal hinknien oder auf eine Bank steigen.

 

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