Hintergrund der Aktion ist die World-Pride-Parade. Denn Madrid ist in diesem Jahr der Veranstaltungsort des Festivals für die LGBT-Community. Außerdem wolle die Hauptstadt von Spanien damit ein Zeichen setzen für Gleichberechtigung und Vielfalt der Gesellschaft, sagte die Bürgermeisterin Manuela Carmena. Langfristig sollen die Ampelmännchen auch für Madrid stehen, so wie die Ampelmännchen in Berlin

Zudem seien weitere Aktionen geplant, die über den Tag des Festivals am 26. Juni 2017 hinausreichen, wie zum Beispiel Zebrastreifen in Regenbogenfarben. Bis dahin seien aber alle vorgesehenen 288 Ampellichter mit den homosexuellen Pärchen ausgetauscht. 

Für Madrid ist das eine riesige Weiterentwicklung. Denn bis zum vergangenen Jahr durften selbst während des Christopher Street Days keine Regenbogenflaggen gezeigt werden. Seit 40 Jahren setze sich die LGBT-Community für ihre Rechte ein. Dadurch seien jetzt viele Dinge erreicht worden, sagt Aktivist Boti Rodrigo der Zeitung „El Paìs“. Auch dank der politischen Veränderungen sei das nun möglich geworden.

Auch in Deutschland wurden schon Ampeln anlässlich des CSD umgerüstet. Zum Beispiel in Hamburg, München und Frankfurt.