Der Highway 1 (eigentlich California State Route 1) verbindet den Norden und Süden Kaliforniens. Er führt an der Küste entlang, vorbei an San Francisco, Huntington Beach und Los Angeles. Zwei Erdrutsche im Februar und im Mai führten jedoch dazu, dass Teile der berühmten Panoramastraße derzeit gesperrt sind.

Für USA-Reisende hat die Organisation Visit California eine alternative Route vorgestellt, damit sie die Küste trotzdem bestmöglich genießen können. 

Highway 1: Alternativroute übers Inland

Die Alternativroute, mit der du die Sperrung umfährst, ist rund 290 Kilometer lang. Macht also ein Plus von zweieinhalb Stunden.

Du biegst, von Norden kommend, in Monterey auf den Highway 68 ab. In Salina wechselt du beim California Welcome Center in Richtung Süden auf den Highway 101 und hinter El Paso de Robles auf den Highway 46. Ab dort geht's zurück Richtung Küste, 19 Kilometer südlich von Hearst Castle stößt die Straße dann wieder auf den Highway 1. 

Die Bixby Creek Bridge in Big Sur überführt den Highway 1 über den Bixby Creek.
Die Bixby Creek Bridge in Big Sur überführt den Highway 1 über den Bixby Creek. Foto: imago/Mint Images

Brückenschäden auf dem Highway 1

Seit Ende Februar ist ein Teil der Straße in der Nähe des Küstenstreifens Big Sur – der klassische Teil des Highways – gesperrt. Ebenfalls durch einen Erdrutsch wurde die Pfeiffer-Canyon-Brücke damals so stark beschädigt, dass sie abgerissen werden musste. Die Bauarbeiten dauern bis mindestestens Ende 2017. 

Ende Mai begrub ein gewaltiger Erdrutsch erneut Teile des Highways auf bereits gesperrten Streckenabschnitten unter sich. Verwüstet wurden rund 500 Meter Strecke. Wie lange hier die Bauarbeiten andauern werden, ist unklar.