Lübeck: 10 schöne Wasserplätze | reisereporter.de

Die 10 schönsten Wasserplätze in Lübeck

Lübeck ist geprägt vom Wasser – du kannst dort entspannen, Sport machen und tolle Ausblicke genießen. Hier sind die zehn Lieblingsplätze von reisereporterin Cosima Künzel:

Im Strandsalon auf der Nördlichen Wallhalbinsel gibt es eine Bar, Pool, Strandkörbe und viel Platz zum Entspannen.
Im Strandsalon auf der Nördlichen Wallhalbinsel gibt es eine Bar, Pool, Strandkörbe und viel Platz zum Entspannen.

Foto: Cosima Künzel

1. Schwimmen im Naturbad Falkenwiese

Das Naturbad Falkenwiese liegt so idyllisch an der Wakenitz, dass dort bei jedem Wetter etwas los ist. Wer sich bei kühleren Temperaturen nicht ins Flusswasser traut, der kommt zum Plaudern oder um die Natur zu genießen. Auch im gegenüberliegenden Naturbad Marli, am Standort Kleiner See in Eichholz und im Altstadtbad Krähenteich badest du auf Augenhöhe mit Blesshühnern und Enten. Außerdem stellen die Vereine Theater, Konzerte, Flohmärkte und vieles mehr auf die Beine. 

 

2. Fischereihafen Travemünde

Im Fischereihafen Travemünde sitzen Urlauber gerne an der Kaikante und genießen den Blick auf die Trave – während die Fischer ihre Waren verkaufen, Möwen über den Masten kreisen und Spaziergänger Matjesbrötchen essen. Der Fischereihafen ist aber nicht nur ein Anziehungspunkt für Touristen, sondern auch für Einheimische, die die maritime Atmosphäre und den ursprünglichen Charme des Ortes genießen wollen. Oder für ihr Mittagessen einkaufen wollen.

Wer Glück hat, kommt zur richtigen Zeit und kann den Fisch direkt vom Kutter kaufen und noch ein wenig mit den Seemännern plaudern. Ansonsten bieten zahlreiche Restaurants im Hafen und in Travemünde verschiedenste Fischgerichte an.

 

Galerie: Lieblingsplätze am Wasser in Lübeck

3. „Südlicher Priwall“: Erholen im Naturschutzgebiet

Der südliche Teil des Priwalls wird unterteilt in einen größeren Westteil und einen kleineren Ostteil. Beide Flächen zusammen bilden mit einem Flachwasserbereich das Naturschutzgebiet „Südlicher Priwall“. Nach Angaben der Hansestadt Lübeck ist die Fläche 149 Hektar groß und gekennzeichnet durch Feuchtwälder, Sanddorngebüsche, Brackwasserröhrichte, Salzwiesenreste, Trockenrasen und andere naturnahe Lebensräume. Wer den ausgeschilderten Wander- oder Radwegen folgt, gelangt zu schmalen Steinstränden mit schönen Wasserblicken.

4. Erlebe die Wakenitz vom Schiff aus

Der Blick auf die Wakenitz vom Schiff aus ist ein Erlebnis. Der Fluss verbindet den Ratzeburger See mit der Trave und wird aufgrund seiner Urwüchsigkeit auch gerne als „Amazonas des Nordens“ bezeichnet. Gemächlich fließt das Gewässer an Erlenurwäldern vorbei, wo viele Pflanzen und Tiere heimisch sind. Die Kapitäne  von der Wakenitz Schifffahrt Quandt können viel über den Fluss und dessen Geschichte erzählen und bitten Reisende gerne mit an Bord der „MS Wakenitz“.

5. Wandern am Dummersdorfer Ufer

Das Dummersdorfer Ufer ist ein Refugium aus Wanderwegen, Gehölzen, Trockenrasen und Feuchtwiesen. Diverse Routen führen durch das Naturschutzgebiet und viele Pfade offenbaren überraschende Blicke aufs Wasser.

Der Aussichtsturm am Nordende gehört dazu, von dort aus kannst du sogar beobachten, wie die Schiffe am Skandinavienkai be- und entladen werden. Nach Angaben des Landesamtes für Natur und Umwelt Schleswig-Holstein besitzt das Gebiet eine „außerordentliche ökologische Vielfalt“ und ist von „einzigartiger naturkundlicher Bedeutung“. Bereits 1958 wurde es als Naturschutzgebiet ausgewiesen und 1991 von 46 auf 340 Hektar erweitert.

6. Sport am Brodtener Ufer

Das Brodtener Ufer ist mit dem Blick aufs Meer atemberaubend. Und es gibt viele Möglichkeiten, diese Aussicht zu genießen. Nach Nordic Walking, Radfahren, Laufen und Spazierengehen ist eine Pause im  „Erlebniscafé Hermannshöhe“ empfehlenswert. Die Route zwischen Travemünde und Niendorf ist fünf Kilometer lang, man kann sie sowohl auf dem Steilküstenweg als auch an der Waterkant gehen. Aber Achtung: Abstand von der Abbruchkante halten.

7. Strandbar auf der Nördlichen Wallhalbinsel

Am Ende der Nördlichen Wallhalbinsel liegt der Strandsalon. Auf dem Areal am Ende der Willy-Brandt-Allee gibt es eine Bar, Pool, Strandkörbe und viel Platz zum Entspannen. Wer nicht nur aufs Szene-Publikum schauen will, der kann auch den (fast) Rundumblick aufs Wasser zelebrieren. Stadtgraben und Trave sind zu sehen, nicht selten schippern Boote vorbei.

8. Blick von der Brücke auf die Kanaltrave

Die Fußgängerbrücke an der Kanalstraße heißt im Volksmund auch Glitzerbrücke, weil bei Sonnenschein der Belag funkelt. Noch reizvoller aber ist der Blick von der Brücke hinab auf die Kanaltrave. Rundherum gibt es viele Plätze zum schönen Verweilen am Wasser: Das Restaurant Seaside mit italienischer Küche, das Riverboat als Eventlocation, viele Sitzbänke entlang der Laufstrecke oder die Hüxtertorwiese für ein Picknick. Wer für die Wiesensause noch Baguette und Käse braucht, der findet Läden auf der Altstadtseite.

9. Malerwinkel an der Obertrave

Malerwinkel heißt die Grünanlage an der Obertrave, die von der Altstadt aus über die Dankwartsbrücke zu erreichen ist. Bereits um 1930 soll ein Ansichtskartenverlag eine Postkarte mit dem Motiv herausgegeben haben. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde der Blick immer beliebter. Während Richtung Holstentor die Urlauber in diversen Cafés und Restaurants sitzen, genießen die Anwohner die Idylle direkt vor ihrem Haus. Und wer mit dem Ausflugsboot vorbeikommt, erfährt in der Regel auch, warum hier die „Schlüpferpromenade“ ist...

10. Restaurants mit Blick aufs Wasser

Einige Restaurants und Cafés an der Wakenitz haben nicht nur tolle Ausblicke aufs Wasser, sondern auch lange Tradition. So wie der Müggenbusch. Die zu einer Kate ausgebaute Bude der Wakenitzfischer hieß bis 1850 auch Eichenhorst oder Mustinhorst und war schon im 19.Jahrhundert ein Ausflugsziel. Heute steht dort das Restaurant und Waldhotel Müggenbusch, das einen romantischen Außen- und Innenbereich sowie diverse Events bietet. Wer an der Gaststätte vorbeigeht, gelangt über verschlungene Wege zum Bootsanleger.

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