Eieieieieieieiei, die als „Porno Island“ bekannte Halbinsel im Waldsee in Senden im Kreis Neu-Ulm ist quasi geschlossen. Eigentlich war die Landzunge ein FKK-Bereich. Schilf schützte die Nackedeis vor neugierigen Blicken. 

Allerdings entdeckten das Örtchen auch Hobby-Porno-Stars und Open-Air-Sex-Fans. So entwickelte sich der FKK-Bereich zum Sex-Treffpunkt. Sehr zum Ärger der Anwohner. Denn zu oft ließen die Paarungswillige ihre benutzten Kondome liegen oder trieben es recht öffentlich. In Internet-Foren avancierte das Naherholungsgebiet zum Geheimtipp für freie Liebe in sämtlichen Facetten.

Als ersten Schritt, um die Orgien einzudämmen, kappte die Gemeinde das Schilf. Durch die freie Sicht erhofften sich die Verantwortlichen, dass die Liebestollen den Ort zukünftig meiden würden. Ohne Erfolg. 

Nun wurde das Nacktbaden gänzlich verboten. Das Höschen muss anbleiben. Ob's hilft?

Ein ähnliches Problem zeichnet sich gerade in Asbach-Bäumenheim im Landkreis Donau-Ries ab: Hier hatten sich Fischer über das Treiben nachts am See geärgert. Vor allem im hinteren Teil des See. Das sei aber eigentlich eine Landschaftsschutzzone. Im Gemeinderat wurde eine Entscheidung vertagt. Denn gegen das Nacktbaden an sich sei ja grundsätzlich nichts einzuwenden.