Nur ein einziger eigener Bus und trotzdem steht im Geschäftsbericht von Flixbus ein zweistelliger Umsatz. Möglich macht's ein ausgeklügeltes Geschäftsmodell bestehend aus Aufkäufen, Subunternehmen und Dumpingpreisen. Flixbus als Unternehmen selbst kümmert sich um den Ticketverkauf sowie den laufenden Betrieb und organisiert das Streckennetz. 

Derzeit hat das Unternehmen mit Sitz in München 90 Prozent des Fernbus-Marktes in Deutschland vereinnahmt. Jetzt ist der europäische Markt dran. Kürzlich kaufte die Flixmobility GmbH (so heißt der Mutterkonzern von Flixbus) das „Hellö“-Fernbus-Angebot der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB). Das Unternehmen Flixmobility GmbH ist stark auf Wachstum ausgerichtet.

Für dich heißt das: Es wird teurer. Zwar nicht direkt am Ticketpreis, aber für etwas mehr Comfort oder einen besonderen Sitzplatz wirst du in Zukunft wohl extra bezahlen müssen. Gründer André Schwämmlein hatte in einem Interview gesagt, dass etwa der beliebte Platz in der ersten Reihe oben im Doppeldecker-Bus gegen eine Gebühr reserviert werden könne. Auch Gruppen sollen in Zukunft gemeinsam buchen können – gegen einen Aufschlag.