Manhattanhenge heißt das Phänomen, bei dem die berühmte New Yorker Halbinsel perfekt in Szene gesetzt wird. Die Sonne geht genau zwischen den Häsuerschluchten der Wolkenkratzer unter.

Dass es dieses Phänomen in New York City gibt, liegt an dem rechtwinkligen Straßennetz. An zwei Tagen im Jahr verschwindet die Sonne ganz genau auf der Blickachse mit den west-östlichen Querstraßen. 

Die Termine für Manhattanhenge 2017

Im Jahr 2017 kannst du am 29. und 30. Mai sowie am 12. und 13. Juli Manhattanhenge erleben. Die genauen Termine hat das Museum of Natural History bekanntgegeben

29. Mai 2017 um 20.13 Uhr (halbe Sonne auf der Straße)
30. Mai 2017 um 20.12 Uhr (ganze Sonne auf der Straße)
12. Juli 2017 um 20.20 Uhr (halbe Sonne)
13. Juli 2017 um 20.21 Uhr (ganze Sonne)

Pro-Tipp: Die Aussicht wird besser, je weiter östlich du stehst. Ideal für das perfekte Manhattanhenge-Erlebnis sind die Straßen 14th, 23rd, 34th, 42nd und 57th. Du musst von deinem Aussichtspunkt aber noch New Jersey sehen können. 

Woher kommt der Name Manhattanhenge?

Der Name des Phänomens geht auf Stonehenge in England zurück. Es ähnelt der Sonnwende am berühmten Steinkreis, zu der sich zweimal im Jahr Esoteriker und Druiden treffen. Die Sonne geht dann genau über dem „Fersenstein“ auf, die Strahlen fallen ins Innere des Steinkreises.

Der Astrophysiker Neil deGrasse Tyson, Direktor des Hayden Planetariums im American Museum of Natural History, entdeckte, dass auf der New Yorker Halbinsel zweimal im Jahr die Sonne genau in der Verlängerung der geraden Querstraßen scheinbar zwischen den Wolkenkratzern untergeht. „In Manhattan ist der Abend wichtiger als der Morgen“, so Tyson.