Die krassesten Sommer-Fails | reisereporter.de

Krasse Fails: In diesem Sommer wird alles anders

Jeder hat diesen einen Freund, bei dem immer etwas schief geht. Auch wenn er sich eigentlich nur an den Strand legen wollte. Hier unser Best-of aus der reisereporter-Redaktion. 

Ein Mann liegt am Strand und grinst.
Jeder hat diesen einen Freund, dem immer irgendwas passiert. Wir haben gesammelt und verraten dir, wie du die klassischen Sommer-Fails vermeidest.

Foto: imago stock&people

Stell dir vor, du willst einfach nur einen Tag am Strand oder einem See verbringen. Das Auto hast du bis unters Dach mit allerlei Krempel gefüllt: Luftmatratze, Handtuch, Grill und Kohle, Boombox, Sonnenschirm und -creme, Bücher, Kühlbox mit Getränken und Essen und und und... Fix und fertig kommst du schweißgebadet an deiner Outdoor-Wellness-Oase an. Von weitem hast du deine Freunde entdeckt, die schon auf dich warten. Sie winken dir zu, du versuchst zu grinsen. Klappt aber nicht, weil du zwischen die Zähne eine Frisbee-Scheibe geklemmt hast.

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Mit letzter Kraft kommst du bei deinen Homies an, lässt dich auf den Boden plumpsen und chillst erstmal. Kurz darauf baust du mit letzter Kraft den ganzen Krempel auf. Das Ziel ist schließlich Entspannung deluxe. Der Sonnenschirm (mit ausreichend langer Stange) wird justiert, die Liege nach dem perfekten Sonneneinfallswinkel ausgerichtet und die Kühlbox im Schatten halb in den Sand eingegraben. Sie und ihr Inhalt sollen später noch ihren großen Auftritt haben. Diesmal hast du auch an den Sonnenschutz überall gedacht (Warum? Lies weiter!).

So verbringst du also Stunde für Stunde mit Blick aufs Wasser. Ab und zu gehst du ein bisschen plantschen. Bloß nicht zu viel Energie-Aufwand, getreu Harald Juhnkes Motto „Meine Definition von Glück? Keine Termine und leicht einen sitzen“. Alles ist perfekt. So richtig perfekt.

Fehlt nur noch ein kühles Bier. Und hier sind wir am dramatischen Wendepunkt deiner perfekten Auszeit angekommen: Du hast die Kühlakkus vergessen! Das Bier ist warm, das Fleisch nur noch wenig appetitanregend. Das war's mit Sommer, Sonne, Sonnenschein und guter Laune.

Die Moral von der Geschicht: Vergiss die Kühlakkus niemals nicht (eine wahre Geschichte basierend auf den Erzählungen des Kollegen Felix).

Warmes Bier? Das ist worst case, oder? Nein, es geht schlimmer. Zum Beispiel, wenn du einen Todes-Sonnenbrand hast und den ganzen Tag unter einem Schirm verbringen solltest. Sonnenbrand an sich ist ja schon richtg doof, aber wenn du dann auch nocht die Verlängerungsstange des Sonnenschirms vergisst... Puuuuhhhhh, sagen wir so: Dieser eine Freund, dem immer der letzte Mist passiert, hatte keinen schönen Tag – mal wieder. Er kauerte unter dem Schirm und beobachtete seine Freunde beim Plantschen. Tja, nie wieder wird er die Stange vergessen. 

Hilft Quark gegen Sonnenbrand?

Die Sache mit dem Sonnenbrand ist auch so ein Evergreen-Fail. Jeden Sommer gibt es diesen einen Freund, der am Tag noch extrem entspannt in der Sonne sitzt und am Abend in seinem Bett förmlich zerläuft. Innere Hitze plus schmerzende Hautpartien machen dem geruhsamen Schlaf den Garaus. Mindestens drei Tage dauert der Zustand an. 

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An dieser Stelle noch ein kleiner Servicetipp: Nein, großflächig Quark auf diese Hautstellen aufzubringen hilft nicht (Selbsttest der Autorin). Das Einzige, was daran lustig ist, sind die Fotos in vermeintlicher Schockstarre, mit von sich gestreckten Armen und Beinen, eingecremt mit Quark.

Ist Sonnenbrand auf den Fußsohlen möglich?

Irgendwann lernt dann aber auch dieser Freund, dass Sonnencreme wirklich sinnvoll ist. Auch für echt Kerle. Dummerweise passiert diesem einen Freund aber ja immer wieder dieser „unerwartete“ Mist. Er wollte nur eben schnell nach der Arbeit in den Badesee springen... Nur konsequent, dass er da alles an überflüssiger Kleidung gleich im Auto ließ. Auch die Schuhe. Und und und? Wer verzieht an dieser Stelle schon sein Gesicht? Du? Ja, dann hattest du wohl auch schon mal Sonnenbrand an den Fußsohlen. Richtig fieses Autsch.

Du solltest zum einen niemals bäuchlings in der prallen Sonne einschlafen, zum anderen nie, wirklich nie, am späten Nachmittag (also dann wenn sich geteerte Wege und Sand besonders schön aufgeheizt haben) barfuß Richtung Wasser laufen. Es sei denn, du legst es auf einen gelben Schein an. Der Kumpel jedenfalls sprintete Richtung See und war dann erstmal eine Woche krankgeschrieben. Diagnose: Verbrennungen der Fußsohle. So robbte er dann durch seine Wohnung.

Bikini verschwindet im Meer

Auch ein äußerst beliebter Fail. Jedenfalls bei den Zuschauern. Wenn die Badehose flöten geht. Oder das Bikini-Oberteil. Upsi. Das passiert vornehmlich denjenigen Frauen, die versuchen, mithilfe von etwas zu großen Körbchen aus Äpfeln Melonen zu machen. Vor allem bei starkem Wellengang... Kopfkino.

Kleiner Pro-Tipp an dieser Stelle: Kauft keine Badesachen bei fliegenden Händler. Erfahrungsgemäß ist bei diesen Kleidungsstücken ein kleines Gimmick versteckt: Sobald du dich damit in die Fluten stürzt, lösen sich die Nähte auf. Schon mehrmals live beobachtet. 

Handy ins Meer gefallen

Widmen wir uns noch mal kurz dem Thema „Schlafen am Strand“: Es gibt nichts schöneres als ein kleines Nickerchen mit Wellenrauschen als Hintergrundmusik. Dumm nur, wenn du nahezu in den Tiefschlaf fällst und nicht merkst, wenn sich eine Riesen-Welle auf den Weg in Richtung Strand macht. Alles neben dir springt hoch, bringt sich in Sicherheit und du wirst von den Ausläufern „sanft“ geweckt. Danach bist du wach und alles andere nass bis schrott. 

Jener Freund, dem immer irgendwas Unglaubliches passiert, hat den Rest seines Surfurlaubs und noch einige Tage danach ohne Handy verbracht. Last-Minute-Hilfe: Du kannst dein Handy ganz eventuell retten, wenn du es gaaaaaaaaaaaanz lange ausgeschaltet lässt – wenn es nicht in Salzwasser gefallen ist. Um ein Mythos aufzuklären: Nein, es hilft nicht, das Handy 24 Stunden in Reis einzulegen. Schrott bleibt Schrott.

Gefühlt immer gefährlich: Feuerquallen

Ebenfalls in der Kategorie „richtig dumm gelaufen“ fällt das nächtliche Schwimmen mit Feuerquallen. Jep, richtig gelesen. Also liebe Kinder macht das nicht nach. Erstens: Nicht nachts mit Feuerquallen baden gehen. Und zweitens: Wenn ihr doch mit diesen possierlichen Tieren auf Tuchfühlung geht, duscht euch danach nicht kalt ab. Besser zuerst Sand auf die Quallenreste streuen, trocknen lassen und dann abschaben. Würdet ihr duschen, würde das Gift der Tentakel nur noch tiefer in eure Haut eindringen.

Nimm Durchfalltabletten mit in den Urlaub

Wer ein Problem mit Fäkalien hat, sollte an dieser Stelle aufhören zu lesen. Mit den Worten „Ich saß am Strand und auf dem Handtuch nebenan wurde ein Mann sichtlich nervös“, begann die Geschichte in American-Pie-Manier (ihr wisst schon, die Szene mit der Blockflöte). 

„Plötzlich ist der Mann aufgesprungen und mit den Worten ‚Ins Hotel schaffe ich es nicht mehr’ Richtung Meer gerannt.“ 

Mutmaßlich hatte der arme Typ Durchfall. Das würde auch den umgangsprachlichen Begriff Flitzekacke illustrieren. Wie dem auch sei, an dieser Stelle ein dringlicher Appell: nehmt Durchfalltabletten. Egal, ob ihr nur an den See im Nachbarort oder ans Meer weit, weit weg fahrt. Das rettet mindestens euer Sozialleben. 

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