Machu Picchu: Kürzere Besuchszeiten | reisereporter.de

Dein Machu-Picchu-Trip wird bald zeitlich begrenzt

Ohne Frage: Machu Picchu ist für die meisten Touristen das Must-See in Peru. Das extrem hohe Besucheraufkommen führt nun allerdings dazu, dass der Zugang zur berühmten Inkastadt zeitlich begrenzt wird.

Touristen in der peruanische Inkastadt Machu Picchu
Touristen in der peruanische Inkastadt Machu Picchu. Die Besucherströme sollen besser gelenkt werden.

Foto: pixabay.com/jdbenthien

Bisher können sich Touristen den ganzen Tag lang in Machu Picchu aufhalten. Doch das ist bald nicht mehr möglich: Ab dem 1. Juli 2017 gibt es zwei Schichten. Entweder vom 6 Uhr bis 12 Uhr oder 12 Uhr bis 17.30 Uhr. Am Ende der jeweiligen Schicht müssen Besucher die Inkastätte wieder verlassen haben. So soll der Besucherstrom besser reguliert werden. 

Das Fremdenverkehrsamt „prom perú“ bestätigte einen entsprechenden Bericht des peruanischen „Portal de Turismo“. Bereits gekaufte Tagestickets für den Zeitraum von Juli bis Dezember 2017 bleiben jedoch gültig. Der Verkauf der neuen Eintrittskarten startet am 1. Juni 2017. 

Es gibt außerdem Überlegungen, die Größe der Besuchergruppen auf 16 Personen zu begrenzen, so das „Portal de Turismo“. Zudem sollen Besichtigungen nur noch in Begleitung offizieller Guides möglich sein.

Fast eine Million Touristen besuchen die berühmte Inkastadt jährlich. Bereits im Jahr 2011 wurde die Höchstzahl der Zutrittsgenehmigungen auf 2.500 Menschen pro Tag begrenzt. Die Unesco, zu deren Weltkulturerbestätten Machu Picchu zählt, fordert sogar eine Begrenzung auf 800 Personen am Tag.

Aber keine Sorge, der reisereporter hat natürlich einen Tipp für dich, was du besichten kannst, wenn du keine Lust auf diesen zeitlichen Druck hast:

Choquequirao: Die Schwester von Machu Picchu

Wenn du Choquequirao in Peru noch nicht kennst, solltest du das in 2017 ändern. Die teilweise ausgegrabene Inkastadt wurde im 18. Jahrhundert entdeckt, Aufbau und Architektur ähneln der in Machu Picchu.

Bei einer Wanderung zu der teilweise ausgegrabenen Ruinenstadt der Inka auf 3.000 Metern Höhe erlebst du das Machu-Picchu-Feeling, aber ohne die Touristen-Massen. Noch zumindest.

Es gibt nämlich Pläne für eine Seilbahn, die bis zu 400 Touristen pro Stunde auf den Berg transportieren soll.

Also buch lieber schnell noch ein Ticket, um die kleine Schwester von Machu Picchu in Ruhe zu erleben. Choquequirao liegt in der Region Apurímac – und die wurde sogar in Lonely Planets „Best in Travel 2017“ als die Must-See-Region 2017 gekürt. Die beste Zeit fürs Trekking in den Anden ist übrigens von April bis November, dann ist keine Regenzeit.

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