Fossmork ist normalerweise eine Touristenhochburg wie der Mond. In dem Dorf gibt es kein Hotel, keine besondere Sehenswürdigkeit und noch nicht mal ein Airbnb-Bett wird angeboten. Die weitere Infratsruktur ist auch nur bedingt der Rede wert. Trotzdem wollte nun ein Amerikaner eine Hütte in dem norwegischen Ort kaufen. Der Ort sei fantastisch, erzählte er den Einheimischen. 

Dabei war der Mann von Google fehlgeleitet worden. Eigentlich wollte er zu der natürlichen Aussichtsplattform Preikestolen über dem Lysefjord. Fossmork liegt 30 Kilometer entfernt davon. Die Plattform lässt sich bei gutem Wetter und mithilfe eines Fernglases zumindest erahnen ...

Zwischen zehn bis 15 Autos würden jetzt jeden Tag in Fossmork halten, erzählte der Einheimische Helge Fossmork dem Stavanger Aftenblad. Auch seien schon Schlangen mit Reisebussen entstanden. Als die Einwohner dann den Touristen erzählten, dass sie zurück müssten, sei das für einige eine große Herausforderung gewesen. Denn die Straße in das Dorf ist seeeeeeeeehr schmal. 

Damit der Zustand bald beendet ist, schaltete sich nun auch Roy Jarle Johansen von der öffentlichen Straßenverwaltung ein. „Verkehrsschilder lösen das Problem nicht immer. Manche Leute vertrauen Google mehr“, fasste er die Zwiswchenfälle zusammen.

Google wolle sich um das Problem kümmern, teilte der Konzern der norwegischen Zeitung Aftenposten mit