Ende März hatte die US-Regierung unter Präsident Donald Trump das Laptop-Verbot ausgesprochen. Es gilt für zehn Flughäfen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Ägypten, Marokko, Jordanien, Saudi Arabien, Katar und der Türkei. Der Grund: Angst vor Terroranschlägen. Laptops, Tablets und andere elektronische Geräte, die größer als ein Smartphone sind, dürfen nicht mehr im Handgepäck transportiert werden.

Das könnte offenbar bald auch für europäische Passagiere gelten. Denn die US-Reigerung erwägt offenbar, das Verbot auf Flüge aus einigen europäischen Ländern in die USA auszuweiten. Das berichtet die britische „Times“ und beruft sich auf britische Sicherheitskreise. Ein Sprecher der US-Regierung sagte der „Times“, dass zwar noch keine Entscheidung getroffen sei, diese aber nicht mehr in weiter Ferne liege und die Beschränkungen innerhalb weniger Wochen umgesetzt werden könnten. Ob auch deutsche Flughäfen betroffen sein könnten, ist noch unklar, wie die Welt schreibt.

 

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Kurz nach den USA hatte auch das Großbritannien Laptops, Tablets und Co. im Handgepäck bei Flügen aus einigen Ländern in Nordafrika und dem Nahen Osten verboten. Nun könnte das Vereinigte Königreich von der Ausweitung des „Laptop Ban“ offenbar selbst auch betroffen sein.

Das Verbot von größeren elektronischen Geräten in der Kabine gilt für Flüge von diesen zehn Flughäfen in die USA: Abu Dhabi International und Dubai International (Vereinigte Arabische Emirate), Kairo International Airport (Ägypten), Mohammed V International Casablanca (Marokko), Ataturk Airport Istanbul (Türkei), Queen Alia International Amman (Jordanien), King Abdulaziz International Jeddah und King Khalid International Riyadh (Saudi Arabien), Kuwait International Airport, Hamad International Doha (Qatar).

 

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