Das teilte die größte Fluggesellschaft im Nahen Osten mit. „Emirates bestätigt, dass wir die Flüge in fünf der zwölf US-Städte, die wir derzeit anfliegen, reduzieren werden“, so ein Sprecher

Er begründet dies mit gesunkenen Reisenachfragen aufgrund der verschärften Sicherheits- und Visabestimmungen. „Die jüngsten Maßnahmen der US-Regierung über die Erteilung von Einreisevisa, die Erhöhung der Sicherheitsüberwachung und die Beschränkungen von elektronischen Geräten in Flugzeugkabinen haben sich direkt auf das Interesse der Verbraucher und die Nachfrage nach Flugreisen in die USA ausgewirkt“, so der Sprecher weiter.

Die Flughäfen Orlando und Lauderdale werden zum Beispiel ab Mai nur noch fünf Mal pro Woche statt bisher täglich angeflogen. Seattle und Boston wurden bisher zwei Mal pro Tag angeflogen, ab Juni dann nur noch ein Mal täglich, gleiches gilt ab Juli für Los Angeles.

Die US-Regierung verbietet seit Ende März die Mitnahme von Laptops, Kameras und Tablets auf Flügen aus acht muslimischen Ländern im Nahen Osten und Afrika – unter anderem gilt es für Flüge aus Dubai und Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Die Anordnung folgte auf mehrere Versuche von US-Präsident Donald Trump, ein Einreiseverbot für Bürger aus mehreren muslimischen Ländern durchzusetzen.

 

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