Gesundheitsreisen: So zahlt die Kasse etwas dazu

Wenn du im Urlaub etwas für seine Gesundheit tust, kannst du mit einem Zuschuss von seiner Krankenkasse rechnen.

Yogakurs am Meer
Eine Zuzahlung zum Yogakurs im Urlaub ist durchaus möglich.

Foto: imago/Westend61

Egal, ob Präventionsreisen oder Kuren im Ausland: Reisende, die sich für ihre Gesundheit engagieren wollen, werden auch von den Krankenkassen unterstützt. Ein Überblick.

 

Zuzahlung zu Präventionsreisen

Eine Zuzahlung zum „gesunden“ Urlaub kann grundsätzlich jeder Versicherte einer gesetzlichen Krankenkasse erhalten. Allerdings gibt es das Geld nicht für Hotel oder Verpflegung, sondern für spezielle Gesundheitskurse. Diese müssen bestimmte Richtlinien erfüllen. So dürfen die Gesundheitskurse zum Beispiel nur von ausgebildeten Fachkräften wie Physiotherapeuten geleitet werden.

Die Höhe der Zuschüsse variiert. Im Schnitt zahlen die Krankenkassen rund 75 Euro pro Kurs und maximal 150 Euro pro Reise und Jahr. Wichtig: Klär unbedingt mit deiner Krankenkasse vor der Buchung die Details der geplanten Präventionsreise.

Zuzahlung zu Kuren im Ausland

Viele Veranstalter und Hotels haben in ihrem Programm ambulante Vorsorgekuren in anerkannten Kurorten, an deren Kosten sich die Krankenkassen beteiligen. Wer eine Kur im Ausland plant, muss – am besten gemeinsam mit seinem Hausarzt – einen Kurantrag bei der Krankenkasse einreichen.

Das Formular nennt sich „Anregung einer ambulanten Vorsorgeleistung in anerkannten Kurorten gemäß § 23 Abs. 2 SGB V“. Anschließend müssen bei der Krankenkasse die Zuschüsse beantragt werden.

Nach der Genehmigung übernimmt die Krankenkasse grundsätzlich die Kosten der ärztlichen Behandlung sowie einen großen Teil der Kurmittelkosten, wie Bäder, Massagen, Gymnastik. Für Kost und Logis müssen die Versicherten selbst aufkommen, können aber einen Zuschuss von der Krankenkasse von bis zu 16 Euro pro Tag erhalten.

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