7 faszinierende Naturphänomene

Geheimnisvolle Augen, Feenkreise, brennende Krater: Auf unserer Erde gibt es jede Menge bizarre Phänomene. Wir zeigen dir einige der faszinierendsten.

Grüne schwefelhaltige Seen im vulkanisch aktiven Tongariro-Nationalpark in Neuseeland.
Grüne schwefelhaltige Seen im vulkanisch aktiven Tongariro-Nationalpark in Neuseeland.

Foto: imago/imagebroker

1. „Tor zur Hölle“ in Turkmenistan

Der Krater von Derweze in der Wüste Karkum in Turkmenistan wird auch das „Tor zur Hölle“ genannt. Er steht seit mehr als 40 Jahren in Flammen. 

Der Grund dafür hat aber wenig mit dem Teufel zu tun: Ausströmendes Gas. Geologen stießen bei Probebohrungen 1971 zufällig auf eine mit Erdgas gefüllte unterirdische Höhle. Der Boden brach ein, das Loch mit einem Durchmesser von 70 Metern entstand. Seither lodert das Feuer, der Krater lockt stetig mehr Touristen an.

Das „Tor zur Hölle“, der Krater von Derweze in der Wüste in Turkmenistan.
Das „Tor zur Hölle“, der Krater von Derweze in der Wüste in Turkmenistan. Foto: imago/imagebroker

2. Great Blue Hole vor Belize

Das „Great Blue Hole“ im Lighthouse Reef vor Belize ist seit 1996 UNESCO-Weltnaturerbe. Es hat einen Durchmesser von rund 300 Metern und ist 125 Meter tief. 

Das Great Blue Hole entstand am Ende der letzten Eiszeit. Es war einmal eine Tropfsteinhöhle, noch heute können Taucher die Stalaktiten und Stalagmiten unter Wasser sehen. Durch den steigenden Meeresspiegel wurde die Höhle geflutet. Heute ist das Great Blue Hole der bekannteste Tauchplatz vor der Küste Belizes.

Great Blue Hole im Lighthouse Reef vor Belize.
Great Blue Hole im Lighthouse Reef vor Belize. Foto: imago/Wolfgang Fiedler

3. Feenkreise in Namibia

Was sind das für mysteriöse kreisrunde Stellen in der Namib-Wüste in Namibia? Über die Entstehung der sogenannten Feenkreise wird seit Langem gerätselt. Die zwei häufigsten Hypothesen:

Termiten könnten für die Entstehung verantwortlich sein. Sie leben unter der Erde, fressen die Wurzeln weg und sorgen so für die kahlen Stellen.

Die zweite Theorie: Eine besondere Verteilung des Wassers im Boden könnte der Grund sein. Die Pflanzen kämpfen um die knappen Wasserrecourcen, durch die Verbindung zwischen den Pflanzen bilden sich diese Kahlstellen.

Endgültig geklärt ist die Entstehung aber noch nicht.

Luftbild aus einem Heißluftballon: Feenkreise am Rande der Namib-Wüste in Namibia.
Feenkreise am Rande der Namib-Wüste in Namibia. Foto: imago/imagebroker

4. Grand Prismatic Spring in den USA

Die Grand Prismatic Spring ist die drittgrößte Thermalquelle der Erde. Du findest sie im Yellowstone-Nationalpark in Wyoming (USA). Pro Minute strömen nach Angaben der Geyser Observation and Study Association durchschnittlich 2.000 Liter 71 Grad heißes Wasser heraus. Die außergewöhnlichen Farben stammen übrigens von Mikroorganismen.

Faszinierend: Die Grand Prismatic Spring im Yellowstone-Nationalpark.
Faszinierend: Die Grand Prismatic Spring im Yellowstone-Nationalpark. Foto: imago/Westend61

5. Löcher im Sodasee in Kanada

Die Löcher im „Spotted Lake“, einem Sodasee in der Provinz British Columbia in Kanada, entstehen während der Sommermonate. Dann nämlich verdampft ein Teil des Wassers und die Konzentration der vielen Mineralien in dem See steigt stark an. Sie werden in Form von Pools sichtbar. 

Spotted Lake in der Nähe von Osoyoos in British Columbia in Canada.
Spotted Lake in der Nähe von Osoyoos in British Columbia in Canada. Foto: imago/All Canada Photos

6. Das „Auge Afrikas“ in der Sahara

Das „Auge Afrikas“ kannst du nur von oben sehen. Das Gebilde in der Sahara in Mauretanien heißt eigentlich „Guelb er Richat“. Die Ringhügel haben einen Durchmesser von 45 Kilometern. Warum genau dieses Naturwunder entstanden ist, ist bis heute nicht ganz klar. Es gibt zum Beispiel Theorien zu geologischen Wölbungsprozessen, zu einem Meteoriteneinschlag (diese Theorie wird nicht allgemein unterstützt) oder einer vulkanischen Explosion. 

Das „ Auge Afrikas“ in Mauretanien in der Sahara.
Das „ Auge Afrikas“ in Mauretanien in der Sahara. Foto: imago/UIG

7. Grüne Kraterseen in Neuseeland

Die smaragdgrünen Emerald Lakes liegen im Tongariro-Nationalpark in Neuseeland. Aus dem Untergrund ausgelaugte Mineralien vulkanischen Ursprungs sorgen für die Färbung der drei Kraterseen.

Blick auf einen Kratersee im Tongariro-Nationalpark in Neuseeland.
Blick auf einen Kratersee im Tongariro-Nationalpark in Neuseeland. Foto: imago/blickwinkel

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Die Autorin
Maike Geißler ist Redakteurin, Afrika-Fan, Abenteuer-Suchende. Seit sie zwei Monate in Namibia für eine Zeitung gearbeitet hat, ist Fernweh ihr ständiger Begleiter. Hat keine Lust ... mehr
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